Urologie
Robotische Urologie und Prostatabehandlungen.
Über die Fachabteilung
Umfang, Ansatz und wichtigste Leistungen der Abteilung.
Die Urologie ist ein medizinischer Fachbereich, der sich mit Erkrankungen der Harnwege bei Männern und Frauen sowie mit Erkrankungen des Fortpflanzungssystems befasst. Urologische Erkrankungen umfassen verschiedene Störungen, die in diesen Systemen auftreten. Beschwerden wie Nierensteine, Harnwegsinfektionen, Blasenprobleme, Prostataerkrankungen, erektile Dysfunktion und Hodenkrebs gehören zum Aufgabengebiet der Urologie.
Was ist Urologie?
Die Urologie ist ein chirurgisches Fachgebiet, das sich bei Männern mit Erkrankungen der Harn- und Geschlechtsorgane und bei Frauen mit Erkrankungen der Harnwege befasst. Der Urologe ist für die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen wie Nierensteinen, Harnwegsinfektionen und Prostataerkrankungen zuständig. Zudem plant er die Behandlung sexueller Funktionsstörungen beim Mann.
Welche urologischen Erkrankungen gibt es?
Urologen diagnostizieren und behandeln eine Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen, die Menschen jeden Alters betreffen – von Säuglingen (angeborene Fehlbildungen) über Jugendliche bis hin zu älteren Erwachsenen. Zu den häufigsten urologischen Erkrankungen gehören:
Nierensteine: Harte Ablagerungen, die durch die Kristallisation von Mineralien in den Nieren oder Harnwegen entstehen. Sie können starke Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Blut im Urin verursachen.
Harnwegsinfektionen (HWI): Sie entstehen, wenn Bakterien in die Harnwege gelangen. Typische Symptome sind häufiger Harndrang, Brennen beim Wasserlassen sowie trüber oder blutiger Urin. Sie treten häufiger bei Frauen auf, können aber auch Männer und Kinder betreffen.
Erektile Dysfunktion: Eine Form der sexuellen Funktionsstörung beim Mann. Die erektile Dysfunktion ist durch eine beeinträchtigte Fähigkeit gekennzeichnet, eine ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Sie kann verschiedene Ursachen haben, etwa psychische Faktoren, hormonelle Ungleichgewichte, Durchblutungsstörungen oder Nervenschäden.
Hodenerkrankungen: Umfassen verschiedene Erkrankungen der Hoden. Hodenkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten bei jungen Männern. Bei der Hodentorsion verdreht sich der Hoden um die eigene Achse, wodurch die Blutzufuhr unterbrochen wird – ein Notfall, der einen sofortigen chirurgischen Eingriff erfordert.
Unfruchtbarkeit: Fruchtbarkeitsprobleme, die zu den urologischen Erkrankungen des Mannes zählen, können auf Störungen der Spermienproduktion oder -qualität zurückzuführen sein. Die Behandlung der Unfruchtbarkeit erfolgt, indem die zugrunde liegende Ursache ermittelt und eine entsprechende Therapie geplant wird.
Nebennierentumoren: Ein Zustand, bei dem sich in den Nebennieren, die sich am oberen Pol der Nieren befinden, gutartige oder bösartige Tumoren entwickeln. Nebennierentumoren können wachsen, ohne Symptome zu verursachen, und werden häufig zufällig bei einer bildgebenden Untersuchung wie einer CT oder MRT entdeckt, die wegen einer anderen Erkrankung oder anderer Beschwerden durchgeführt wird.
Angeborene Fehlbildungen: Angeborene Anomalien des Harntrakts können zu strukturellen Veränderungen der Nieren, der Blase oder der Harnwege führen. Diese Fehlbildungen können den Harnabfluss behindern und das Infektionsrisiko erhöhen.
Blasenkrebs: Krebszellen, die sich im Gewebe der Harnblase entwickeln. Er beginnt meist in der inneren Schleimhaut der Blase. Mit der Zeit kann Blasenkrebs in tiefere Schichten der Blasenwand einwachsen, was die Behandlung erschwert. Er kann sich durch Symptome wie Blut im Urin (Hämaturie), häufiges Wasserlassen und Schmerzen beim Wasserlassen bemerkbar machen.
Hämaturie (Blut im Urin): Blut im Urin kann verschiedene Ursachen haben, etwa Nierensteine, Infektionen, Tumoren oder Verletzungen. Durch eingehende Untersuchungen wird die zugrunde liegende Ursache ermittelt und eine geeignete Behandlung geplant.
Interstitielle Zystitis: Eine chronische Entzündung der Harnblase, die auch als Blasenschmerzsyndrom bekannt ist. Sie betrifft Frauen deutlich häufiger als Männer. Sie kann Symptome wie häufigen Harndrang, Beckenschmerzen und ein Druckgefühl in der Blase verursachen.
Nierenkrebs: Bösartige (maligne) Tumoren, die sich aus Nierenzellen entwickeln. Zu den Symptomen zählen Flankenschmerzen, Gewichtsverlust und Hämaturie. Die chirurgische Behandlung ist in der Regel die erste Wahl, in fortgeschrittenen Stadien können jedoch auch Chemotherapie und Strahlentherapie eingesetzt werden.
Prostatakrebs: Krebs, der sich in der Prostata entwickelt. In frühen Stadien verursacht er oft keine Beschwerden; in fortgeschrittenen Stadien können jedoch Symptome wie Schwierigkeiten beim Wasserlassen, blutiger Urin und Knochenschmerzen auftreten.
Prostatitis: Eine Entzündung der Prostata. Zu den Symptomen gehören Schmerzen im Beckenbereich, häufiger Harndrang, Brennen beim Wasserlassen und manchmal grippeähnliche Beschwerden.
Welche Symptome haben urologische Erkrankungen?
Die Urologie ist ein spezialisiertes medizinisches Fachgebiet, das sich auf die männlichen und weiblichen Harnwege sowie das männliche Fortpflanzungssystem konzentriert. Wenn Symptome urologischer Erkrankungen bemerkt werden, ist es wichtig, für eine frühzeitige Diagnose und Behandlung einen Urologen aufzusuchen. Zu den Symptomen urologischer Erkrankungen können gehören:
Rücken- oder Leistenschmerzen
Blut im Urin (Hämaturie)
Häufiges Wasserlassen
Schmerzhaftes Wasserlassen
Starke Flankenschmerzen
Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder unterbrochener Harnstrahl.
Wie werden urologische Erkrankungen diagnostiziert?
Die Diagnose urologischer Erkrankungen erfolgt durch eine Kombination aus ausführlicher Anamnese, körperlicher Untersuchung und verschiedenen diagnostischen Tests. Zu den Tests, die bei der Diagnose urologischer Erkrankungen eingesetzt werden, gehören:
Urinuntersuchung: Die Urinuntersuchung erfolgt durch eine mikroskopische Analyse des Urins im Labor. Sie dient zum Nachweis von Infektionen, Hämaturie, Proteinurie (Eiweiß im Urin) und anderen Auffälligkeiten.
Blutuntersuchungen: Bluttests werden eingesetzt, um die Nierenfunktion und den allgemeinen Gesundheitszustand zu beurteilen. Marker wie Kreatinin, Harnstoff und PSA (prostataspezifisches Antigen) helfen bei der Diagnose von Nieren- und Prostataerkrankungen.
Ultraschall: Der Ultraschall ermöglicht die Darstellung der Nieren, der Blase und anderer innerer Organe. Er wird zum Nachweis von Steinen, Tumoren, Zysten und anderen strukturellen Auffälligkeiten eingesetzt. Es handelt sich um ein nicht-invasives Verfahren.
Ureteroskopie: Ein Verfahren, bei dem mit einem Ureteroskop in die Harnleiter und Nieren geblickt wird. Wie das Zystoskop besitzt auch das Ureteroskop an einem Ende ein Okular, in der Mitte einen starren oder flexiblen Schaft und am anderen Ende eine kleine Linse und eine Lichtquelle.
CT (Computertomographie): CT-Aufnahmen liefern Schnittbilder des Körpers und ermöglichen eine detaillierte Untersuchung von Nierensteinen, Tumoren und anderen strukturellen Veränderungen. Sie werden insbesondere zur Beurteilung komplexer Nierensteine und Tumoren eingesetzt.
MRT (Magnetresonanztomographie): Die MRT wird eingesetzt, um Weichteilstrukturen in hoher Auflösung darzustellen. Sie kann bei der detaillierten Untersuchung von Nieren, Blase und Prostata sehr aufschlussreich sein.
Zystoskopie: Die Zystoskopie ist ein Verfahren zur direkten Betrachtung der Innenfläche von Blase und Harnröhre. Ein dünnes Instrument, das sogenannte Zystoskop, wird über die Harnröhre in die Blase eingeführt. Diese Methode wird zur Diagnose von Blasenkrebs, Steinen und strukturellen Auffälligkeiten eingesetzt.
Urodynamische Untersuchungen: Urodynamische Untersuchungen dienen der Beurteilung der Funktion von Blase und Harnröhre. Sie umfassen Druckmessungen und die Messung der Harnflussrate, um die Ursachen von Problemen beim Halten und Entleeren des Urins zu ermitteln.
Biopsie: Bei einer Biopsie wird eine kleine Probe aus verdächtigem Gewebe entnommen und unter dem Mikroskop untersucht. Sie wird zur Diagnose und Stadienbestimmung von Prostata-, Nieren- oder Blasentumoren eingesetzt. Die Biopsie ist eine der zuverlässigsten Methoden, um das Vorhandensein und die Ausbreitung von Krebszellen festzustellen.
Spermiogramm: Spermiogramme werden eingesetzt, um mögliche Ursachen männlicher Unfruchtbarkeit festzustellen. Diese Analyse liefert dem Arzt Informationen über die Leistungsfähigkeit der Spermien, einschließlich Beweglichkeit und Qualität. Spermiogramme werden auch nach einer Vasektomie durchgeführt, um den Erfolg des Eingriffs zu bestätigen.
Wie werden urologische Erkrankungen behandelt?
Die Behandlung urologischer Erkrankungen wird von Fachärzten je nach Art und Schweregrad der Erkrankung geplant. Zu den Behandlungsmethoden können gehören:
Stoßwellentherapie (SWL): Die Stoßwellentherapie ist ein Verfahren zur nicht-invasiven (nicht-chirurgischen) Behandlung von Nierensteinen. Dabei werden von außen fokussierte Stoßwellen auf den Stein gerichtet, der dadurch in kleine Fragmente zerfällt. Die zertrümmerten Steine können anschließend auf natürlichem Weg mit dem Urin ausgeschieden werden.
Transurethrale Resektion (TUR): Die transurethrale Resektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem endoskopisch in die Prostata oder die Blase eingegangen wird. Diese Methode wird meist zur Behandlung von Erkrankungen wie der benignen Prostatahyperplasie (BPH) oder Blasenkrebs im Frühstadium eingesetzt. Bei der TUR wird Gewebe mit speziellen chirurgischen Instrumenten abgetragen oder geschnitten und zur pathologischen Untersuchung entnommen.
Prostatektomie: Die Prostatektomie ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs. Dabei werden die gesamte Prostata und teilweise auch das umliegende Gewebe entfernt, um das Krebsgewebe zu beseitigen. Die Prostatektomie kann offen oder laparoskopisch (minimalinvasiv) durchgeführt werden.
Perkutane Nephrolithotomie (PCNL): Die perkutane Nephrolithotomie ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Nierensteinen. Dabei wird über einen kleinen Hautschnitt von außen in die Niere eingegangen, und die Steine werden mit speziellen Instrumenten zertrümmert oder entfernt. Die PCNL ist vor allem bei großen oder komplexen Nierensteinen wirksam.
Strahlentherapie: Die Strahlentherapie ist ein Behandlungsverfahren, das eingesetzt wird, um Krebszellen zu zerstören oder ihr Wachstum zu kontrollieren. Sie wird häufig bei der Behandlung urologischer Krebserkrankungen wie Blasen- oder Prostatakrebs eingesetzt.
Medikamentöse Therapie: Zur Behandlung von Harnwegsinfektionen werden in der Regel Antibiotika eingesetzt. Antibiotika können die Ausbreitung der Infektion und Komplikationen verhindern.
Chemotherapie: Die in der Krebsbehandlung eingesetzte Chemotherapie kann dazu dienen, Krebszellen abzutöten oder ihr Wachstum zu stoppen.
Häufig gestellte Fragen
Wie läuft eine urologische Untersuchung ab?
Die urologische Untersuchung beginnt in der Regel mit den Beschwerden des Patienten, und zunächst wird eine ausführliche Krankengeschichte erhoben. Bei Männern umfasst die Untersuchung meist die Kontrolle des Genitalbereichs und der Prostata. Der Arzt tastet Hoden und Penis ab, um Auffälligkeiten oder Schwellungen festzustellen. Bei Frauen konzentriert sich die Untersuchung meist auf den Beckenbereich. Im Rahmen einer vaginalen und gynäkologischen Untersuchung werden die Fortpflanzungsorgane untersucht und auf Auffälligkeiten oder Anzeichen einer Infektion geachtet.
Welche Tests ordnet ein Urologe an?
Urologen können je nach Beschwerden und Symptomen des Patienten verschiedene Tests anordnen. Dazu gehören Urinanalysen, Bluttests (z. B. der PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs), Nierenfunktionstests und bildgebende Verfahren (z. B. Ultraschall oder Computertomographie).
Wie wird eine urologische Untersuchung durchgeführt?
Die urologische Untersuchung beginnt in der Regel mit der Erhebung der Krankengeschichte durch den Arzt, anschließend folgt die körperliche Untersuchung. Bei Männern werden der Genitalbereich und die Prostata untersucht, bei Frauen wird meist eine Untersuchung des Beckenbereichs durchgeführt.
Wie lange dauert es, bis die Ergebnisse einer urologischen Blutuntersuchung vorliegen?
Die Dauer hängt in der Regel von der Auslastung des Labors und der Art des Tests ab. Meist liegen die Ergebnisse innerhalb weniger Tage vor. Bei bestimmten Spezialtests oder in besonderen Fällen kann es jedoch länger dauern.
Warum ordnet ein Urologe einen Ultraschall an?
Urologen nutzen den Ultraschall zur Beurteilung verschiedener Erkrankungen. So wird er beispielsweise bei der Diagnose von Harnwegserkrankungen wie Nierensteinen oder Blasenproblemen eingesetzt. Darüber hinaus ist der Ultraschall ein wichtiges Diagnoseinstrument bei der Beurteilung von Prostatavergrößerung oder Prostatakrebs.
Wie wird ein urologischer Ultraschall durchgeführt?
Der urologische Ultraschall wird in der Regel von einem Facharzt durchgeführt. Der Patient liegt meist auf dem Rücken, und auf den Becken- oder Bauchbereich wird ein Gel auf Wasserbasis aufgetragen. Der Ultraschallkopf wird über die mit Gel benetzte Haut bewegt, um detaillierte Bilder der Organe zu erhalten.
Welche urologischen Operationen gibt es?
In der Urologie werden verschiedene Operationen durchgeführt. Dazu gehören die radikale Prostatektomie (zur Behandlung von Prostatakrebs), die transurethrale Resektion (TUR) (zur Entfernung bei benigner Prostatahyperplasie oder von Blasentumoren), die Nierensteinchirurgie (mittels PCNL oder endoskopischer Verfahren), rekonstruktive Blasenoperationen sowie Behandlungen der Harninkontinenz.
Behandelt die Urologie auch sexuelle Erkrankungen?
Die Urologie kann an der Behandlung vieler Erkrankungen im Zusammenhang mit der sexuellen Gesundheit beteiligt sein. Da sich Urologen mit allen Erkrankungen des Harn- und Fortpflanzungssystems befassen, untersuchen sie auch die Geschlechtsorgane und damit verbundene Probleme und planen deren Behandlung.
Die Urologie ist ein wichtiger medizinischer Fachbereich, der sich mit Erkrankungen der Harnwege bei Männern und Frauen sowie mit Erkrankungen des Fortpflanzungssystems befasst. Bei den Erkrankungen, mit denen sich dieser Fachbereich beschäftigt, sind eine frühzeitige Diagnose und Behandlung wichtig. Personen mit Beschwerden des Harntrakts können einen Termin in der urologischen Ambulanz eines Krankenhauses vereinbaren und mit der Behandlung beginnen.
Die Urologie ist das chirurgisch-medizinische Fachgebiet, das sich mit dem Aufbau und den Erkrankungen der Harnwege und Harnorgane von Mann und Frau sowie der männlichen Geschlechtsorgane befasst. Auch die chirurgische Behandlung der Nebennieren gehört zum Fachgebiet der Urologie. Die Urologie betreut sowohl erwachsene als auch kindliche Patienten.
Alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen in unserer urologischen Klinik werden von Fachärzten, erfahrenem medizinischem Fachpersonal und mit moderner medizinischer Ausstattung durchgeführt.
Wir bieten Diagnostik und Behandlung in folgenden Bereichen an: minimalinvasive Prostataoperationen (HoLEP, ThuFLEP und Rezum), offene und minimalinvasive Steinoperationen, Stoßwellenlithotripsie (ESWL), urologische Krebsoperationen (offen, endoskopisch und laparoskopisch), kinderurologische Operationen, Urodynamik sowie männliche sexuelle Funktionsstörungen.
In unserer Klinik werden urogenitale Erkrankungen, die mit aktuellen und modernsten Methoden diagnostiziert werden, medikamentös, endoskopisch sowie offen und laparoskopisch (minimalinvasiv) behandelt. Neben der chirurgischen Behandlung ist mit der Stoßwellenlithotripsie (ESWL) eine ambulante Behandlung von Steinen ohne Narkose möglich. Die urologische Klinik des Hisar Hospital Intercontinental zählt hinsichtlich ihrer Erfahrung in der endourologischen Behandlung von Steinleiden (Ureterorenoskopie) zu den führenden Zentren.
Unsere Diagnose- und Behandlungsleistungen
Erkrankungen der Nieren, Harnwege, Blase und Prostata
Erkrankungen der Samenleiter und Hoden
Steinzertrümmerung (Zertrümmerung von Nierensteinen und deren Ausscheidung aus dem Körper)
Unfruchtbarkeit (männliche Infertilität)
Andrologie – sexuelle Funktionsstörungen (Erektions- und Ejakulationsstörungen)
Harninkontinenz
Endourologie (minimalinvasive Operationen)
Urogynäkologie – Frauenurologie (Harninkontinenz (Belastungs- und Dranginkontinenz), interstitielle Zystitis)
Urologische Onkologie (Krebserkrankungen von Niere, Blase, Prostata, Penis, Hoden und Harnwegen)
Neuro-Urologie
Rekonstruktive Urologie
Kinderurologie (Hydrozele und Samenstrangzyste, Hodenhochstand, Beschneidung, Notfälle an Hoden und Hodensack (akutes Skrotum und Hodentorsion) sowie Hypospadie)
Beschneidung
Chirurgische Eingriffe
Endoskopisch: HoLEP, ThuFLEP, Rezum, TUR-Blase, TUR-Prostata, Laser-Steinzertrümmerung, Ureteroskopie, flexible Ureteroskopie, perkutane Nephrolithotomie, Zystolithotomie, Refluxoperationen und alle weiteren endoskopischen chirurgischen Verfahren
Laparoskopisch: Nierenzysten, einfache Nephrektomie, radikale Nephrektomie, partielle Nephrektomie, Blasensuspensionsoperationen, laparoskopische radikale Prostatektomie, laparoskopische Zystektomie, Pyeloplastik, Pyelolithotomie, Ureterolithotomie und weitere Operationen
Offen: Alle Arten von Eingriffen bei Krebs- und gutartigen Erkrankungen, die für eine endoskopische oder laparoskopische Operation nicht geeignet sind, werden erfolgreich durchgeführt. Zudem werden bei Erektionsstörungen die unseren Patienten empfohlenen Penisprothesen-Implantationen, Penisverlängerungen und intimchirurgischen Eingriffe mit dieser Methode durchgeführt.
Die Urologie ist ein medizinischer Fachbereich, der sich mit Erkrankungen der Harnwege bei Männern und Frauen sowie mit Erkrankungen des Fortpflanzungssystems befasst. Urologische Erkrankungen umfassen verschiedene Störungen, die in diesen Systemen auftreten. Beschwerden wie Nierensteine, Harnwegsinfektionen, Blasenprobleme, Prostataerkrankungen, erektile Dysfunktion und Hodenkrebs gehören zum Aufgabengebiet der Urologie.
Sub-departments & Units
Clinics, centers and units within this department.
Kinderurologie
Die Abteilung für Kinderurologie verfolgt angeborene urologische Probleme, die sich vor der Geburt im Mutterleib entwickeln, und behandelt in der frühen Phase nach der Geburt die bei diesen Kindern fortbestehenden Probleme sowie wichtige urologische Erkrankungen des Kindesalters …
ESWL (Steinzertrümmerungs-Einheit)
Was ist ein Nierenstein? Wie entsteht er? Nierenstein: harte, mineralhaltige Gebilde, die sich in den Nierenkanälen bilden. Welche Faktoren zur Entstehung dieser Steine führen, ist nicht vollständig geklärt…
Greenlight-Laser-Prostatavaporisation
BPH ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die bei Männern im Zuge des Alterns auftritt. Sie erschwert das Wasserlassen, kann es mitunter vollständig verhindern und verursacht dem Patienten insbesondere Schmerzen sowie erhebliche Beschwerden, die die Lebensqualität beeinträchtigen…
Frauenurologie
Die Frauenurologie befasst sich mit Harninkontinenz bei Frauen, Senkungen der Scheidenorgane (z. B. Zystozele, Rektozele), Becken- und Blasenschmerzsyndromen, sexuellen Funktionsstörungen…
Nierensteine
Harnwegssteine: Informationen zu Entstehung, Risikofaktoren, Symptomen, Diagnostik und modernen Behandlungsverfahren bei Nieren- und Harnleitersteinen.
Uroonkologie (Diagnose Und Behandlung Urologischer Krebserkrankungen)
In unserer Urologie-Abteilung wird im Bereich der Uroonkologie nach Weltstandards versorgt. Bei Prostatakrebs werden nervenschonende radikale Prostatektomie und bei Blasenkrebs radikale Zystektomie…
Behandlungsmethoden
Die wichtigsten Behandlungen und Eingriffe in unserer Abteilung.

Welche Methoden werden bei der Zertrümmerung von Nierensteinen angewendet?
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Goldstandard bei gutartiger Prostatavergrößerung: das TUR-Verfahren
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Wie werden Nieren- und Harnwegssteine behandelt?
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Was ist die Rezum-Behandlung?
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Prostatauntersuchungen, Diagnose und bildgebende Verfahren
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HoLEP-Verfahren
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Was ist eine TUIP-Operation?
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Was ist eine MR-Fusions-Prostatabiopsie? Wie wird sie durchgeführt?
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Prostatkrebs und "Laparoskopische Radikale Prostatektomie"
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Welche Behandlungsmethoden gibt es bei Blasenkrebs?
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Was ist eine Penisprothese (Glücksrute)? Operation und Arten
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Was ist eine robotische Pyeloplastik? Wer kommt dafür infrage? Vorteile und Erfolgsrate
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Behandelte Erkrankungen
Die wichtigsten Erkrankungen im Diagnose- und Behandlungsspektrum der Abteilung.
- Gutartige Prostatavergrößerung
- Mit steigendem Zigarettenkonsum bei Frauen steigt auch die Rate an Blasenkrebs!
- Wussten Sie, dass 40 % der männlichen Unfruchtbarkeit auf eine Varikozele zurückzuführen sind?
- Zystitis nicht unterschätzen!
- Klein, aber folgenreich: Nierensteine
- Veränderte Urinfarbe kann ein Hinweis auf Nierenkrebs sein
- Wenn Sie rauchen, ist Ihr Risiko für Blasenkrebs hoch!
- Gutartige Prostatavergrößerung kann zu Niereninsuffizienz führen
- Nierenkrebs: Symptome und Behandlung
- Was ist eine Harnwegsinfektion?
- Prostataentzündung (Prostatitis): Was ist das? Welche Symptome gibt es?
- Prostatkrebs: Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlungsmethoden
Ärzte der Abteilung
Unser Fachärzteteam der Abteilung Urologie.
Zugehörige Videos
Informative Videos unserer Fachärzte zur Abteilung Urologie.
2:14Welche Methoden werden bei der Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt?
0:58Wie kann behandelt werden, wenn nicht-operative Methoden zur Steinzertrümmerung nicht angewendet werden können?
0:55Was sind die Symptome von Nierenkrebs?
1:08Wie entsteht Nierenkrebs?
0:58Wie entsteht Prostatakrebs?
1:41Wie werden Nieren- und Harnwegssteine behandelt?
0:32Prostata: der stille Krebs
21:34Assoc. Prof. Dr. Basri Cakiroglu
4:01Was ist die ThuFLEP-Methode in der Prostatabehandlung?
2:00Eine neue Behandlungsmethode der Prostata: ''Rezum''
2:52Was ist Prostatakrebs? Welche Symptome gibt es? I Doz. Dr. Basri ÇAKIROĞLU
Standorte
In welchen Krankenhäusern?
Die Abteilung Urologie ist an folgenden Standorten verfügbar.
Autor
Web- und medizinischer RedaktionsbeiratVon einem Facharzt geprüft
Prof. Dr. Basri ÇakıroğluUrologiePrüfdatum: 31. Oktober 2026Kontakt
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