Dermatologie
Die Dermatologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Diagnose und Behandlung aller Erkrankungen der Haut, Schleimhäute, Haare und Nägel sowie sexuell übertragbarer Krankheiten befasst. Wir bieten unseren Patienten Behandlung und kosmetische Beratung bei Juckreiz, Pilzinfektionen, Akne, Warzen an Händen, Füßen und Gesicht, Genitalwarzen, Ekzemen, Schuppenflechte, Nesselsucht, Lippen- und Genitalherpes, Muttermalen, Hautkrebs, Haarausfall und Haarerkrankungen, Nagelerkrankungen und eingewachsenen Nägeln, Gürtelrose, vermehrter Behaarung, Vitiligo, allergischen Hauterkrankungen, Falten, Pigmentflecken, Hautalterung, Wund- und Brandnarben, Haar- und Nagelproblemen sowie allgemeiner Hautpflege.
Über die Fachabteilung
Umfang, Ansatz und wichtigste Leistungen der Abteilung.
Die Haut ist die erste Verteidigungslinie, die den Körper vor Krankheiten und äußeren Einflüssen schützt. Sie erfüllt wichtige Funktionen – etwa den Schutz der übrigen Organe, die Wahrung der Unversehrtheit des Körpers und des Wärmehaushalts sowie das Erkennen von Symptomen verschiedener Erkrankungen –, weshalb der Erhalt ihrer Gesundheit sehr wichtig ist. Die Haut ist ein wichtiger Indikator für den allgemeinen Gesundheitszustand; Anzeichen, die auf Probleme mit Magen, Nieren oder Schilddrüse hinweisen, können sich an der Haut zeigen. Wenn Sie Unterstützung bei Hautproblemen benötigen, können Sie sich an die Ambulanz für Dermatologie wenden.
Was ist Dermatologie?
Die Dermatologie ist ein Fachgebiet, das sich mit der Diagnose von Erkrankungen und Störungen der Haut, der Haare, der Talgdrüsen, der Schleimhäute, des Mundes, der Genitalschleimhaut und der Nägel, mit der Beurteilung kosmetischer und altersbedingter Veränderungen sowie deren Behandlung mit dem richtigen Therapieprotokoll befasst. Ziel ist die Diagnose und Behandlung von Patienten aller Altersgruppen, Kinder wie Erwachsene. Ärzte, die auf diesem Gebiet ausgebildet und spezialisiert sind, werden Dermatologen genannt. Neben Diagnose und Therapie sind Dermatologen auch Spezialisten für Botox, chemische Peelings und viele weitere kosmetische Anwendungen. Je nach Patientengruppe lässt sich die Dermatologie in vier Teilgebiete gliedern:
Pädiatrische Dermatologie: Kinderdermatologen, auch pädiatrische Dermatologen genannt, sind Ärzte, die auf Hauterkrankungen aller Kinder vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen spezialisiert sind. In diesem Teilgebiet werden vor allem Muttermale und Pubertätsakne behandelt.
Medizinische Dermatologie: In diesem Teilgebiet werden schwere Hauterkrankungen diagnostiziert und behandelt sowie ihre systemischen Auswirkungen untersucht. Es befasst sich vor allem mit Erkrankungen wie Dermatitis, Psoriasis, Urtikaria, Pigmentstörungen, Akne und Rosazea.
Chirurgische Dermatologie: Die Dermatologie kann auch chirurgische Verfahren nutzen. Diese kommen vor allem bei der Entfernung von Melanomen und anderen bösartigen Hauttumoren, bei der Narbenkorrektur und bei der Haarwiederherstellung zum Einsatz. Die Eingriffe erfolgen in der Regel unter örtlicher Betäubung und ambulant in der Klinik.
Kosmetische Dermatologie: Kosmetische Dermatologen verbessern mit verschiedenen Methoden das Erscheinungsbild von Haut, Haaren und Nägeln. Möglich sind beispielsweise die Entfernung von Altersflecken, unerwünschten Haaren, Narben und Tätowierungen sowie die Behandlung von Cellulite und Dehnungsstreifen.
Welche dermatologischen Erkrankungen gibt es?
Man geht davon aus, dass es mehr als 3000 dermatologische Erkrankungen gibt. Ihre Ursachen sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Zu den häufigsten Ursachen zählen jedoch Genetik, der Kontakt mit Allergenen, Pilze, Viren, Bakterien und Parasiten, Umweltfaktoren und andere Erkrankungen. Diese Krankheiten können Hautausschläge, Juckreiz, Entzündungen und Verfärbungen der Haut verursachen. Die häufigsten Hauterkrankungen lassen sich kurz wie folgt zusammenfassen:
Akne: Sie entsteht, wenn Haarfollikel durch Ansammlungen von Talg, Bakterien und abgestorbenen Hautzellen verstopfen. Sie kann an verschiedenen Stellen wie Gesicht, Hals, Rücken und Schultern auftreten und zeigt sich als rosafarbene Schwellungen oder rote, eitergefüllte Pickel. Bei Kontakt mit Luft können sie sich in Mitesser verwandeln. Auslöser sind unter anderem hormonelle Veränderungen, die Pubertät oder eine übermäßige Talgproduktion.
Ekzem (Dermatitis): Ekzeme gehören zu den häufigsten Gründen für einen Besuch in der dermatologischen Ambulanz. Die Erkrankung ist durch entzündete, rote und unangenehme Hautausschläge gekennzeichnet. Sie entsteht meist durch eine Reaktion des Immunsystems auf Fremdstoffe und Allergene. Es gibt viele verschiedene Formen, darunter die atopische Dermatitis sowie Hand- und Fußekzeme.
Urtikaria (Nesselsucht): Es bilden sich rote oder hautfarbene, erhabene und juckende Quaddeln. Sie können durch viele Auslöser wie Insektenstiche, Lebensmittel, Tierhaare oder Medikamente entstehen. Meist sind jedoch allergische Reaktionen der Hauptauslöser.
Lupus: Lupus ist eine Autoimmunerkrankung, das heißt, der Körper greift sein eigenes Gewebe an. Er kann viele Bereiche des Körpers betreffen. Typische Symptome sind Lichtempfindlichkeit, Fieber, Schwellungen an den Beinen und um die Augen, Haarausfall sowie Kopf- und Bauchschmerzen. Ein schmetterlingsförmiger Ausschlag auf Wangen und Nase ist das klassische Anzeichen von Lupus.
Schuppenflechte (Psoriasis): Bei der Schuppenflechte bilden sich Hautzellen viel schneller als normal und lagern sich auf der Haut zu Ansammlungen ab. Dieser Zustand wird auch als Plaque-Psoriasis bezeichnet. Diese weißlichen Plaques treten am häufigsten an Ellenbogen, Knien, Rücken und Kopfhaut auf.
Tinea (Ringelflechte): Diese Erkrankung verursacht schuppige, rote und kahle Stellen auf der Kopfhaut. Es handelt sich um eine Pilzinfektion, die auch an den Füßen oder in der Leistengegend auftreten kann. Die Form, die die Leiste betrifft, ist als Jock Itch (Tinea cruris) bekannt.
Rosazea: Sie äußert sich durch Symptome wie Rötungen, Brennen und Stechen im Gesicht. Auch eine rote Nase sowie gerötete und tränende Augen können auftreten. Am häufigsten betroffen sind hellhäutige Frauen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren.
Gürtelrose (Herpes zoster): Diese Erkrankung verursacht schmerzhafte Ausschläge mit Bläschen. Sie tritt bandförmig auf einer Seite des Gesichts oder des Körpers auf. Sie entsteht durch die Reaktivierung des Windpockenvirus im Nervensystem. Daher betrifft die Gürtelrose nur Menschen, die bereits Windpocken hatten.
Hautkrebs: Nicht-melanozytäre Hautkrebsarten entstehen vor allem an sonnenexponierten Stellen wie Kopf, Hals, Gesicht, Händen und Armen. Das Melanom hingegen ist eine gefährliche Form von Hautkrebs, da es Metastasen bilden und sich ausbreiten kann. Es kann dunkle Flecken, Veränderungen von Muttermalen und nicht abheilende Blutergüsse verursachen.
Warzen: Warzen werden durch humane Papillomaviren verursacht und können ansteckend sein. Man unterscheidet gewöhnliche Warzen und Plantarwarzen (Dornwarzen). Gewöhnliche Warzen zeigen sich meist als unebene Hautwucherungen an den Händen. Plantarwarzen sind harte, schmerzhafte Gebilde an der Fußsohle.
Lippenherpes: Dies ist eine Virusinfektion. Es handelt sich meist um ansteckende, kleine, schmerzhafte und flüssigkeitsgefüllte Bläschen, die gewöhnlich in Gruppen an der Oberlippe und in ihrer Umgebung auftreten. Ursache ist das Herpes-simplex-Virus: Typ 1 betrifft den Mund, Typ 2 den Genitalbereich.
Krätze (Skabies): Krätze ist eine juckende Erkrankung. Sie wird meist durch Hautkontakt übertragen und kann sich durch sexuellen Kontakt, engen Körperkontakt, gemeinsam genutzte Kleidung oder Kontakt mit einer infizierten Oberfläche verbreiten.
Vitiligo (Weißfleckenkrankheit): Vitiligo, die in vielen verschiedenen Formen vorkommt, zeigt sich meist als weiße oder hell gefärbte Hautflecken auf beiden Körperseiten. Man nimmt an, dass Vitiligo entsteht, wenn das Immunsystem die pigmentbildenden Zellen angreift.
Haarausfall: Verschiedene gesundheitliche Probleme und genetische Faktoren können Haarausfall verursachen.
Nagelprobleme: Eingewachsene Nägel, Pilzinfektionen und verschiedene andere Erkrankungen können die Nägel schädigen.
Welche Symptome haben dermatologische Erkrankungen?
Die Symptome von Hauterkrankungen unterscheiden sich je nach Krankheit. Zudem sind Hautveränderungen nicht immer auf diese Erkrankungen zurückzuführen – die Haut kann auch infolge anderer Krankheiten unterschiedlich reagieren. Allgemeine Anzeichen dermatologischer Erkrankungen sind:
Hautflecken mit auffälliger Pigmentierung,
trockene, rissige und juckende Haut,
Warzen und Hautwucherungen,
Veränderungen von Farbe und Größe der Muttermale,
offene Wunden,
Läsionen und Geschwüre,
Hautabschälungen und schmerzhafte Ausschläge,
rote, weiße oder eitergefüllte Schwellungen,
schuppige und raue Haut.
Wie werden dermatologische Erkrankungen diagnostiziert?
Dermatologische Erkrankungen werden in der Regel von Dermatologen durch eine Sichtuntersuchung diagnostiziert. Da Hauterkrankungen jedoch teilweise ähnliche Symptome zeigen, kann die Diagnosestellung schwierig sein. Wenn das Hautbild keine eindeutigen Hinweise auf die Erkrankung liefert, können Dermatologen verschiedene diagnostische Tests veranlassen:
Biopsie: Ein Diagnoseverfahren, bei dem kleine Gewebeproben der Haut zur mikroskopischen Untersuchung entnommen werden.
Kultur: Ein Verfahren, bei dem Hautproben entnommen werden, um das Vorhandensein von Bakterien, Pilzen und Viren zu untersuchen.
Epikutantest (Pflastertest): Ein Test, bei dem die Haut einer kleinen Menge eines Allergens ausgesetzt wird, um allergische Reaktionen zu diagnostizieren.
Prick-Test: bei allergischen Erkrankungen,
Wood-Licht-Untersuchung: zur Diagnose verschiedener Erkrankungen wie Pigmentstörungen und Pilzinfektionen,
Diaskopie: Ein Diagnoseverfahren, mit dem sich Veränderungen der Hautfarbe beurteilen lassen.
Dermatoskopie: Ziel ist es, Hautläsionen mithilfe eines Geräts namens Dermatoskop zu diagnostizieren.
Tzanck-Test: Ein Test, bei dem die Flüssigkeit aus Bläschen untersucht wird, um festzustellen, ob Herpes-simplex- oder Herpes-zoster-Viren vorliegen.
Wie werden dermatologische Erkrankungen behandelt?
Hauterkrankungen lassen sich mit verschiedenen Therapien heilen oder ihre Symptome unter Kontrolle bringen. Folgende Behandlungsmethoden werden dabei von Fachärzten eingesetzt:
Topische und systemische Medikamente: Antibiotika, Antihistaminika und Steroide können nach ärztlicher Empfehlung in verschiedenen Darreichungsformen wie Tabletten, Cremes, Salben, Gelen und Injektionen angewendet werden. Auch Präparate mit feuchtigkeitsspendender Formulierung können nach Empfehlung des Arztes verwendet werden.
Immuntherapie: Sie wird auch als Immunbehandlung bezeichnet. Bei der Immuntherapie kommen Medikamente zum Einsatz, die dem Immunsystem des Patienten helfen, krankheitsverursachende Zellen zu erkennen und abzutöten.
Phototherapie und Lasertherapie: Nicht-invasive Verfahren, die Lichtenergie nutzen, um geschädigtes Hautgewebe zu reparieren und zu erneuern. Sie können zur Behandlung von Aknenarben, Muttermalen, Hyperpigmentierung, Narben, Äderchen, unerwünschten Haaren und Sonnenschäden eingesetzt werden.
Strahlentherapie: Ein häufig eingesetztes Verfahren zur Behandlung von Hautkrebs und von Krebsarten, die in hautnahen Bereichen entstehen.
Elektrochirurgie: Ein chirurgisches Behandlungsverfahren, bei dem hochfrequenter elektrischer Strom eingesetzt wird, um Gewebe zu schneiden oder zu zerstören.
Kryochirurgie: Ein Verfahren, bei dem Kälte zu chirurgischen Zwecken eingesetzt wird; Ziel ist es, krankes Gewebe durch Vereisung zu zerstören.
Exzision: Ein Verfahren, bei dem Gewebe durch chirurgische Eingriffe entfernt wird.
Mohs-Chirurgie: Eine chirurgische Technik, bei der Krebszellen Schicht für Schicht aus dem Hautgewebe entfernt werden.
Entfernung von Muttermalen: Ein Verfahren zur teilweisen oder vollständigen Entfernung von Muttermalen am Körper.
Gefäßbehandlung: Umfasst die Behandlung geschädigter Gefäße mittels Sklerotherapie oder Lasertherapie. Sie wird vor allem bei Besenreisern und Krampfadern eingesetzt.
Häufig gestellte Fragen zur Dermatologie
Leistungen unserer Abteilung für Dermatologie
Kryotherapie: Sie ist auch als Vereisungs- oder Kältesprühbehandlung bekannt. Es handelt sich um eine moderne und einfache Methode zur Behandlung vieler Hauterkrankungen, insbesondere von Warzen. Eine örtliche Betäubung ist nicht erforderlich. Das schnelle Verfahren wird auch bei Kindern angewendet.
Elektrokauterisation: Das als Verödungsbehandlung bekannte Verfahren wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Sein Vorteil ist, dass bereits nach einer Sitzung ein Ergebnis erzielt wird.
Hautbiopsie: Zur sicheren Diagnose von Hauterkrankungen wird unter örtlicher Betäubung Gewebe entnommen und in der Pathologie untersucht.
Dermatoskopie: Ein Diagnoseverfahren für Hauterkrankungen, insbesondere für Muttermale und Hautkrebs.
Wood-Licht: Ein im Volksmund als Blaulicht bekanntes Gerät, das zur Diagnose von Erkrankungen wie Pilzinfektionen, Vitiligo und Melasma eingesetzt wird.
Laser-Haarentfernung: Zur Entfernung unerwünschter schwarzer und brauner Haare wird ein Alexandrit-Laser unter fachärztlicher Kontrolle in hygienischer Umgebung eingesetzt.
Pulse Dye Laser (Farbstofflaser): Ein wirksamer Laser bei angeborenen oder später entstandenen Gefäßmalen. Bei Kindern und auf Wunsch auch bei Erwachsenen erfolgt die Anwendung unter Vollnarkose. Der Pulse Dye Laser wird außerdem zur Hautverjüngung eingesetzt, ohne die Haut zu verletzen. Auch bei Akne-, Verbrennungs- und Wundnarben werden erfreuliche Ergebnisse erzielt.
Allergietests: Mit dem Prick-Test (Stichtest) lassen sich Nahrungsmittel- und Umweltallergene nachweisen. Das Ergebnis liegt nach 20 Minuten vor. Mit dem Patch-Test (Pflastertest) werden Allergene bestimmt, die bei Hautkontakt eine Reaktion auslösen. Der Test wird durch Aufkleben von Pflastern auf den Rücken durchgeführt und nach 48 und 96 Stunden ausgewertet.
Chemisches Peeling: Durch das Auftragen von Glykolsäure auf die Haut wird eine Hautverjüngung angestrebt. Es werden insgesamt 4 Sitzungen im Abstand von 2 Wochen mit Konzentrationen von 20-35-50-70 % durchgeführt.
Hautreinigung: Nachdem die Poren mit Dampf geöffnet wurden, werden Mitesser, Aknezysten, Keratinzysten und Talgzysten entfernt.
Dermaroller: Hierbei werden Walzen mit feinen Metallnadeln über das Gesicht geführt. In die zahlreichen entstehenden Mikrokanäle werden spezielle Seren und Masken eingebracht.
Mesotherapie: Die Injektion von regenerierenden, nährenden und erneuernden Wirkstoffen für Haut und Haare mit speziellen Nadeln in die Haut.
Intraläsionale Injektion: Die Injektion von Medikamenten, vor allem Kortison, in die Haut bei Hauterkrankungen wie Keloiden und bei kreisrundem Haarausfall.
Nagelextraktion: Wird in Fällen eingesetzt, in denen eine medikamentöse Behandlung nicht möglich ist, insbesondere bei eingewachsenen Nägeln.
Abszessdrainage: Entzündete Läsionen werden im Behandlungsraum unter örtlicher Betäubung entleert.
Führen Dermatologen Hautpflegebehandlungen durch?
Ja, Dermatologen können medizinische Hautpflegebehandlungen durchführen. Diese werden von Ärzten angewendet, die auf die kosmetische Dermatologie spezialisiert sind, zu der die Hautpflege als Teilgebiet gehört. Dabei können Dermatologen Verfahren wie chemische Peelings, Sklerotherapie und Lasertherapie einsetzen.
Behandelt die Dermatologie Akne?
Die Aknebehandlung wird von Dermatologen durchgeführt. Die Behandlungsmethoden können je nach Alter des Patienten, Art der Akne und betroffener Körperstelle variieren. Dermatologen können Medikamente mit Retinoiden, Benzoylperoxid, Kortikosteroiden und Antibiotika verschreiben, Ernährungsumstellungen empfehlen sowie Verfahren wie Laser- und Lichttherapie einsetzen.
Behandelt die Dermatologie Ekzeme?
Ekzeme gehören zu den häufigsten Hauterkrankungen und werden in dermatologischen Ambulanzen behandelt. Dermatologen können Feuchtigkeitscremes gegen Trockenheit, Antihistaminika gegen Juckreiz sowie immunsuppressive Medikamente und kortisonhaltige Salben gegen Rötungen, Schwellungen und Ausschläge verschreiben.
Welche Hauterkrankungen gibt es?
Zusätzlich zu den oben genannten Hauterkrankungen sind Altersflecken, Aphthen im Mund, Hämangiome, Lichen planus, trockene Haut, Pigmentstörungen, Sonnenallergie, Krampfadern und Gefäßanomalien zu nennen.
Wie wird die Dermatologie noch genannt?
Im Türkischen ist „Cildiye“ der im Volksmund bekannte und bevorzugte Name für die Dermatologie. Als Name der Ambulanz wird auch die Bezeichnung Haut- und Geschlechtskrankheiten verwendet.
Welches Gerät wird zur Diagnose von Hauterkrankungen verwendet?
Zur Diagnose von Hauterkrankungen wird ein Gerät namens Dermatoskop verwendet. Das handliche Dermatoskop verfügt über ein Linsensystem, das vergrößert und beleuchtet.
Hauterkrankungen können 30–70 % der Weltbevölkerung betreffen und sind die vierthäufigste Krankheitsgruppe überhaupt. Da sie Menschen jeden Alters betreffen können, ist ihre Behandlung sehr wichtig – andernfalls können sie in fortgeschrittenen Stadien zu erheblichen finanziellen Belastungen und psychischen Beeinträchtigungen führen. Daher empfiehlt es sich, Dermatologen aufzusuchen, die auf Hauterkrankungen spezialisiert sind. Wenn Sie oder Ihre Angehörigen behandlungsbedürftige Hauterkrankungen oder entsprechende Symptome haben, empfehlen wir Ihnen, einen Termin in unserer Ambulanz für Dermatologie zu vereinbaren.
Die Haut ist die erste Verteidigungslinie, die den Körper vor Krankheiten und äußeren Einflüssen schützt. Sie erfüllt wichtige Funktionen – etwa den Schutz der übrigen Organe, die Wahrung der Unversehrtheit des Körpers und des Wärmehaushalts sowie das Erkennen von Symptomen verschiedener Erkrankungen –, weshalb der Erhalt ihrer Gesundheit sehr wichtig ist. Die Haut ist ein wichtiger Indikator für den allgemeinen Gesundheitszustand; Anzeichen, die auf Probleme mit Magen, Nieren oder Schilddrüse hinweisen, können sich an der Haut zeigen. Wenn Sie Unterstützung bei Hautproblemen benötigen, können Sie sich an die Ambulanz für Dermatologie wenden.
Sub-departments & Units
Clinics, centers and units within this department.
Laser-Epilation
Die Laserepilation ist eine der technologischen Entwicklungen, mit denen unerwünschte Haare dauerhaft oder für lange Zeit entfernt werden. Diese Wirkung der Laserepilation wurde erstmals 1997 von der FDA (US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde) zugelassen und wird seitdem weltweit häufig angewendet. Bei der Laserepilation werden wirksame Ergebnisse bei Personen mit heller Haut und dunklem Haarschaft erzielt. Bei der Laserepilation wird für jede Patientin und jeden Patienten je nach Körperregion und Hauttyp das Lasersystem, die Energie, die Wellenlänge usw. ausgewählt und angepasst. Auf diese Weise wird mit einer Leistung gearbeitet, die auf die Haarwurzeln wirkt, aber die Haut nicht schädigt, sodass die Behandlung in kurzer Zeit abgeschlossen werden kann.
Pulsed-Dye-Laser
Der Pulsfarbstofflaser (Pulsed Dye Laser, PDL) ist der erste Laser, der zur Behandlung von Gefäßproblemen entwickelt wurde. Im Laufe der Zeit wurden neue Lasertypen für Gefäßerkrankungen entwickelt, doch keiner hat den PDL ersetzt…
Behandlungsmethoden
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- Molluskum contagiosum: Die weltweit häufigste, aber wenig bekannte Hauterkrankung
- Akne: Das wichtigste Hautproblem der Pubertät
- Was ist Ekzem (atopische Dermatitis)? Symptome, Ursachen und Behandlung
- Hautkrebs: Symptome und Behandlungsmethoden
- Was ist Nesselsucht (Urtikaria)? Symptome und Ursachen
- Krätze – Was ist das? Welche Symptome gibt es?
- Was ist Kreisrunder Haarausfall? Welche Symptome treten auf?
- Was ist Herpes? Welche Symptome treten bei Herpes auf?
- Was ist Vitiligo? Welche Symptome gibt es?
- Gürtelrose (Herpes zoster): Symptome, Ursachen und Behandlung
Ärzte der Abteilung
Unser Fachärzteteam der Abteilung Dermatologie.
Zugehörige Videos
Informative Videos unserer Fachärzte zur Abteilung Dermatologie.
2:48Was ist ein Ekzem?
7:26Wie sollte die Hautpflege in den Sommermonaten aussehen?
1:07Kann Botox als Methode zur Hautverjüngung eingesetzt werden?
0:51Welche Methoden der Hautverjüngung mit Laser gibt es?
1:04Können Pigmentflecken, Brandnarben, Dehnungsstreifen und Falten mit Laser behandelt werden?
1:21Botulinumtoxin
1:00Ist Epilation die Lösung bei übermäßiger Behaarung?
46:19Hauterkrankungen im Sommer / Instagram-Livestream
30:12Hauterkrankungen, die in den Wintermonaten zunehmen / Instagram-Livestream
5:20Fachärztin Dr. Cemile Dilek Uysal aus unserer Abteilung für Dermatologie war zu Gast bei Number One FM
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Web- und medizinischer RedaktionsbeiratVon einem Facharzt geprüft
Fachärztin Dr. Cemile Dilek UysalDermatologiePrüfdatum: 31. Oktober 2026Kontakt
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