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Was ist die CT-Koronarangiographie?
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Es handelt sich um die schmerzfreie Darstellung der Herzgefäße mit modernen computertomographischen Geräten in sehr kurzer Zeit von 10-12 Sekunden. Heute können CT-Geräte mit 40 und 64 Detektoren hochqualitative Bilder liefern. Von jedem Patienten werden etwa 300-500 Schnitte gewonnen, wobei die Daten mehr Volumeninformationen als Schnitte enthalten. Fortschritte in der Informationstechnologie, computerunterstützte Diagnoseprogramme und leistungsstarke Computer ermöglichen die Verarbeitung der gewonnenen Daten mit hoher Geschwindigkeit und Genauigkeit, sodass diagnostische Bilder, die nahezu mit der Katheterangiographie, die über die Leistenarterie durchgeführt wird, vergleichbar sind, erzielt werden können. In vergleichenden Studien, die als Goldstandard gelten und bei denen die Katheterangiographie über die Leistenarterie durchgeführt wird, liegen die Genauigkeitsraten, Sensitivität und Spezifität bei Geräten mit 40-64 Detektoren zwischen 90-100%. Insbesondere der als negative Genauigkeit bekannte Wert, der bei der CT-Angiographie als normal angesehen wird, wurde in vielen vergleichenden Studien mit 100% gefunden.
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Wer kann sich unterziehen?
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Die Situationen, in denen eine CT-Koronarangiographie durchgeführt werden kann:
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- Erkennung von atherosklerotischen Plaques, die eine Verengung der Herzgefäße verursachen, und Bewertung des Schweregrads der Verengung,
- Durchführung von Kalziumscorings,
- Überwachung von Patienten ohne Beschwerden, die jedoch Risikofaktoren aufweisen,
- Kontrolle der während Bypass-Operationen verwendeten Gefäße, die mit Ballons erweitert oder mit Stents versehen wurden,
- Untersuchung der Koronararterienanatomie zur Darstellung von Anomalien und anatomischen Variabilitäten, die als normal angesehen werden,
- Bewertung der Koronararterien bei Patienten mit hohem Risiko für eine Katheterangiographie,
- Erhalt ergänzender Informationen in Fällen, in denen bei der Katheterangiographie keine eindeutige Entscheidung getroffen werden kann oder die Untersuchung fehlschlägt.
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Die CT-Koronarangiographie sollte in Fällen, in denen die Katheterangiographie unzureichend oder riskant ist, sowie in den oben genannten Situationen vorrangig angewendet werden und wird als eine fortschrittliche Bildgebungsmethode angesehen, die in naher Zukunft keine Notwendigkeit für eine Katheterangiographie zu diagnostischen Zwecken hinterlassen wird. In den letzten Jahren wurde die CT-Koronarangiographie als Goldstandard zur Bewertung der Offenheit von während Bypass-Operationen verwendeten Gefäßen und Stents anerkannt. Diese Untersuchungstechnik wird von den kardiologischen und radiologischen Gesellschaften in Europa und Amerika anerkannt und von Versicherungsgesellschaften in diesen Ländern übernommen. Insbesondere Patienten mit leichten und mittleren Risikofaktoren, die Beschwerden haben, sowie angeborene Gefäßanomalien, Verengungen und Plaques können bewertet werden.
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Wie wird es durchgeführt?
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Technisch gesehen wird die CT-Koronarangiographie durchgeführt, während der Patient wach ist und 10-12 Sekunden lang den Atem anhält. Die Bilder werden durch die intravenöse Verabreichung eines jodhaltigen Kontrastmittels über die Venen in Armen oder Händen gewonnen. Es gibt eine kurze Vorbereitungsphase für den Eingriff. In dieser Phase wird der Patient über den Ablauf des Verfahrens, mögliche Risiken und die zu ergreifenden Maßnahmen informiert. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit kann die Aufnahme durchgeführt werden, und die Patienten können innerhalb weniger Minuten nach dem Eingriff sofort in ihr normales Leben zurückkehren. Die CT-Angiographie wird von den Radiologieteams durchgeführt; die gewonnenen Daten werden mit verschiedenen Computerprogrammen verarbeitet und in unterschiedliche Bilder, einschließlich dreidimensionaler, umgewandelt, bevor sie von Radiologen bewertet werden. Danach werden die erforderlichen medizinischen und interventionellen Behandlungen von Kardiologen und Herzchirurgen festgelegt.
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Welche Vorteile bietet es?
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Die CT-Koronarangiographie ermöglicht eine Behandlung durch frühzeitige Diagnose, bevor ein Herzinfarkt auftritt. Mit der Verbreitung und Entwicklung der Methode wird es vielen stillen Koronararterienkrankheiten ermöglicht, frühzeitig diagnostiziert und behandelt zu werden. Mit der Koronar-CT-Angiographie können nicht nur das Lumen (der Kanal, in dem das Blut fließt) der Koronararterien, sondern auch die Struktur der Gefäßwände, die Eigenschaften der Plaques, die Anatomie und strukturellen Störungen der Hauptarterien des Herzens, der Herz- und Lungenarterien untersucht werden. Darüber hinaus können funktionale Studien (über die Funktion des Herzens und die von ihm geleistete Arbeit) nahezu in Echtzeit mit bewegten Bildern durchgeführt werden, um die Bewegungen der Herzkammern während des normalen Arbeitsablaufs und die Funktion der Herzklappen zu bewerten.
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Was sind die Erwartungen für die Zukunft?
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Obwohl sie derzeit nicht routinemäßig verwendet werden, werden Studien mit 256-Detektor-Geräten veröffentlicht. In naher Zukunft wird das Konzept der Detektoranzahl verschwinden, und es werden flache Panelsysteme (hochauflösende Detektoren in überzähligen flachen Formen) eingesetzt, um Bilder mit viel höherer räumlicher und zeitlicher Auflösung zu erhalten. Die katheterangiographischen Verfahren, die zu diagnostischen Zwecken durchgeführt werden, werden durch diese atemberaubende Technologie ersetzt.
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