Die Rolle genetischer Faktoren bei der Entstehung von Krebs kann nicht ignoriert werden. Egal wie gesund Sie leben möchten, das Risiko, an Krebs zu erkranken, bleibt bestehen. Studien zeigen, dass mindestens ein Drittel aller Krebserkrankungen bei Erwachsenen mit dem Lebensstil des Einzelnen verbunden sind.rnrnUm sich vor Krebs zu schützen, haben wir mit den Spezialisten für medizinische Onkologie des Hisar Intercontinental Hospital über die Lebensstiländerungen gesprochen, die Sie vornehmen sollten…rn
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- Hören Sie mit dem Rauchen auf! Bei der Betrachtung der Sterblichkeitsraten durch Krebs hat sich gezeigt, dass Lungenkrebs an erster Stelle steht. Ein großer Teil des Lungenkrebses ist auf den Tabakkonsum zurückzuführen. Auch bei anderen Krebsarten ist Rauchen eine der Hauptursachen. Laut einer Studie der American Medical Association verringert sich das Risiko für Lungenkrebs um 27 %, wenn jemand, der täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, seinen Konsum halbiert. Selbst wenn Sie nicht rauchen, erhöht die Exposition gegenüber Zigarettenrauch weiterhin Ihr Risiko. Studien zeigen, dass ein großer Teil der Menschen, bei denen Lungenkrebs diagnostiziert wurde, durch die Exposition gegenüber Zigarettenrauch betroffen ist.
- Halten Sie Ihr gesundes Gewicht. Wussten Sie, dass Übergewicht und Fettleibigkeit 14 % der krebsbedingten Todesfälle und 3 % der jährlich diagnostizierten Krebserkrankungen ausmachen? Wenn Sie Ihr Krebsrisiko senken möchten, sollten Sie sich in einem gesunden Gewichtsbereich halten und versuchen, Ihren Körper so wenig wie möglich zu fetten. Übergewicht und übermäßige Fettansammlungen sind wichtige Risikofaktoren für Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen-, Gallenblasen-, Brust-, Gebärmutter- und Nierenkrebs.
- Machen Sie Bewegung zu einem Teil Ihres Lebens. Körperliche Aktivität ist ein wichtiger Schutzfaktor gegen viele Krebsarten. Studien zeigen, dass regelmäßige moderate Bewegung eine sehr wichtige Rolle bei der Verhinderung vieler häufiger Krebsarten spielt.
- Ernähren Sie sich gesund. Integrieren Sie Lebensmittel wie Tomaten und Wassermelonen, die Lycopin enthalten, in Ihre Ernährung. Vermeiden Sie jedoch stärkehaltige Gemüse und Früchte.
- Vermeiden Sie Alkohol! Studien haben gezeigt, dass Alkoholkonsum viele Krankheiten, einschließlich Krebs, auslösen kann. Besonders wenn Alkohol und Zigaretten zusammen konsumiert werden, steigt das Risiko erheblich.
- Wenn Sie Ihren Stress nicht bewältigen können, lernen Sie, ihn zu managen. Obwohl es keine überzeugenden Beweise dafür gibt, dass Stress ein unabhängiger Risikofaktor für Krebs ist, erhöhen ungesunde Verhaltensweisen wie übermäßiges Essen, Rauchen und Medikamentenkonsum, die Menschen zur Stressbewältigung annehmen, das Krebsrisiko. Daher sollten Sie, wenn Sie gestresst sind, Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder das Führen eines Tagebuchs ausprobieren.
- Vernachlässigen Sie Ihre Routineuntersuchungen und Screening-Tests nicht. Viele Screening-Tests wie Mammographie, PAP-Abstrich, Koloskopie und PSA-Test werden nicht durchgeführt, um Krebs zu verhindern, sondern um ihn frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Berücksichtigen Sie bei der Durchführung dieser Tests unbedingt Ihre Familiengeschichte (wenn in Ihrer Familie Krebsrisiko besteht, können sich Art und Zeitpunkt der Screening-Tests ändern).
- Erfahren Sie mehr über Ihre Familiengeschichte. Wenn in Ihrer Familie Krebsrisiko besteht, können Sie eine persönliche Strategie entwickeln, um dieses Risiko zu senken und frühzeitig zu erkennen.
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