
Frauen sind anatomisch bedingt stärker gefährdet, an Harninkontinenz und Organsenkungen zu erkranken als Männer, und diese Beckenbodenprobleme treten bei Frauen häufiger auf. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Zu den Ursachen der Harninkontinenz bei Frauen zählen:
Geburt
Parität
Schwangerschaft
Menopause
Durchgeführte Operationen
Alter
Adipositas
Langes Verweilen auf der Toilette
Bindegewebserkrankungen
Chronische Lungenerkrankungen/chronischer Husten
Rauchen.
BEHANDLUNG DER HARNINKONTINENZ
Harninkontinenz ist ein im Alltag häufig auftretendes Problem, das vor allem Frauen betrifft und die Lebensqualität mindert. In der Behandlung der Harninkontinenz stehen zahlreiche konservative Verfahren zur Verfügung. Nachdem der Typ der Harninkontinenz bestimmt und die Patientin bzw. der Patient untersucht wurde, wird ein auf die Symptome abgestimmter Behandlungsplan erstellt. Liegt keine mit der Harninkontinenz zusammenhängende Harnwegsinfektion oder eine zugrunde liegende schwerwiegende Erkrankung vor (wie Krebs oder eine schwere neurologische Erkrankung), sollte der Behandelnde zur Linderung der Symptome Beckenbodenmuskelübungen und geeignete Änderungen des Lebensstils einleiten. Den Patienten werden Blasen-Darm-Tagebücher ausgehändigt, mit denen Miktions- und Defäkationsgewohnheiten beobachtet werden, und sie erhalten ein Blasen-Darm-Training zur Umstellung ihrer Gewohnheiten. Bei der Harninkontinenz ist auch Verstopfung ein weiterer wichtiger Punkt, der abgeklärt werden muss. Die enge Beziehung zwischen Blase und Darm darf nicht vergessen werden. Daher gehören zu den Empfehlungen bei Harninkontinenz unter anderem: ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Gewichtsabnahme, das Meiden von Nahrungsmitteln und Getränken, die die Blase reizen und plötzlichen Harndrang auslösen können, sowie regelmäßige Toilettenzeiten für Wasserlassen und Stuhlgang. Zudem ist es erforderlich, den Patienten hinsichtlich der posturalen Stabilisierung zu beurteilen und Atmung sowie Zwerchfell zu regulieren.
Beginnen Sie mit der richtigen Abklärung bei HARNINKONTINENZ BEI FRAUEN
Schildern Sie Ihre Beschwerden unseren Fachärzten – gemeinsam legen wir die passende Diagnose und Behandlung fest.
Hinweis
Wenn Ihre Beschwerden plötzlich begonnen haben, rasch fortschreiten oder Ihren Alltag deutlich einschränken, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt.
Planen Sie Ihren Weg bei HARNINKONTINENZ BEI FRAUEN mit unseren Fachärzten.
Füllen Sie das Formular aus oder vereinbaren Sie einen Termin, um mehr über Behandlungsoptionen, Ablauf und Vorbereitung zu erfahren.





