
Diese Erkrankung, die überwiegend Frauen betrifft und Beschwerden wie Schmerzen, Taubheitsgefühl oder rasche Ermüdung in beiden oberen Extremitäten (Armen) verursacht, beruht im Kern auf einer Kompression der zu den Armen führenden Gefäße (Arterien und Venen) und Nerven im oberen Brustkorbausgang. Die Betroffenen wandern häufig zwischen Neurologie, Orthopädie und Physiotherapie und sind oft unzufrieden, da ihre Beschwerden nicht eindeutig behoben werden konnten. Die Beschwerden der Patienten sind neurovaskuläre Befunde infolge der Kompression von Gefäßen und Nerven zwischen Schlüsselbein, erster Rippe und Skalenusmuskeln (meist zusätzlich mit einer zervikalen Rippe als Ursache); sie äußern sich beim Wäscheaufhängen, beim Schreiben oder beim Tragen schwerer Taschen bzw. Gegenstände als rasche Ermüdung, Schmerzen und Taubheitsgefühl, Kribbeln und sogar Kältegefühl in den Armen.
Für die Diagnose sind eine sorgfältige körperliche Untersuchung und eine gute Anamnese am wichtigsten; Radiologie und EMG unterstützen dabei, die Behandlung zu steuern. In der Therapie steht zunächst die symptomorientierte konservative Behandlung im Vordergrund; bei fehlendem Nutzen sollte eine operative Behandlung in Betracht gezogen werden. Die chirurgische Behandlung erfolgt, nachdem die auslösende Ursache eindeutig festgestellt wurde, in Form einer Skalenus-Myotomie, einer Resektion der zervikalen Rippe bzw. der 1. Rippe usw.
Beginnen Sie mit der richtigen Abklärung bei Thoracic-Outlet-Syndrom
Schildern Sie Ihre Beschwerden unseren Fachärzten – gemeinsam legen wir die passende Diagnose und Behandlung fest.
Hinweis
Wenn Ihre Beschwerden plötzlich begonnen haben, rasch fortschreiten oder Ihren Alltag deutlich einschränken, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt.
Planen Sie Ihren Weg bei Thoracic-Outlet-Syndrom mit unseren Fachärzten.
Füllen Sie das Formular aus oder vereinbaren Sie einen Termin, um mehr über Behandlungsoptionen, Ablauf und Vorbereitung zu erfahren.