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Klinik für Lungenheilkunde

Klinik für Pneumologie (Lungen- und Bronchialheilkunde)

Atmen ist der natürlichste Teil des Lebens. Atemnot, anhaltender Husten oder ein Engegefühl in der Brust können Ihren Alltag jedoch erheblich erschweren.

In unserer Klinik für Pneumologie diagnostizieren und behandeln wir alle Erkrankungen der Atemwege mit moderner Technologie und unserem Team aus erfahrenen Fachärzten. Unser Ziel ist es nicht nur, die Krankheit zu behandeln, sondern auch Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Mit welchen Beschwerden können Sie zu uns kommen?

In folgenden Fällen können Sie sich an unsere Klinik wenden:

  • Anhaltender Husten

  • Atemnot

  • Pfeifende Atmung

  • Auswurf (Schleim)

  • Brustschmerzen

  • Häufig wiederkehrende Lungeninfektionen

  • Atembeschwerden durch Rauchen

Welche Erkrankungen behandeln wir?

Die Erkrankungen, die wir in unserer Klinik am häufigsten behandeln:

  • COPD

  • Asthma

  • Lungeninfektionen (Lungenentzündung, Bronchitis)

  • Lungenkrebs

  • Allergische Atemwegserkrankungen

  • Chronischer Husten

  • Raucherbedingte Lungenerkrankungen

Wie läuft die Diagnostik ab?

Zunächst hören wir Ihnen zu. Wir bewerten Ihre Beschwerden und führen bei Bedarf Untersuchungen durch, wie zum Beispiel:

  • Lungenfunktionstest

  • Röntgenaufnahme der Lunge oder Computertomographie

  • Bei Bedarf Bronchoskopie

Mit diesen Untersuchungen stellen wir eine zuverlässige Diagnose. Für jeden Patienten erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan.

Moderne Ansätze bei COPD und chronischer Atemnot

Bei Patienten mit fortgeschrittener COPD können in geeigneten Fällen bestimmte bronchoskopische Eingriffe die Atemnot verringern und den Alltag erleichtern.

Welche Methode geeignet ist, wird nach einer Beurteilung durch einen Facharzt entschieden.

Warum ist die Früherkennung bei Lungenkrebs so wichtig?

Lungenkrebs verursacht im Frühstadium oft keine Beschwerden. Insbesondere bei Rauchern oder Menschen, die lange geraucht haben, sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen sehr wichtig.

Eine frühe Diagnose erhöht den Behandlungserfolg erheblich.

Warum sollten Sie sich für uns entscheiden?

  • Erfahrenes Team von Fachärzten

  • Aktuelle Diagnose- und Behandlungsmethoden

  • Multidisziplinärer Ansatz

  • Individuelle Nachsorge

  • Respektvolle und transparente Kommunikation mit Patienten

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte man anhaltenden Husten ernst nehmen?

Husten, der länger als 3 Wochen anhält, sollte unbedingt abgeklärt werden. Insbesondere wenn Auswurf, blutiger Auswurf, Gewichtsverlust oder Atemnot hinzukommen, sollten Sie ohne Verzögerung einen Facharzt aufsuchen.

Welche Erkrankungen können hinter Atemnot stecken?

Atemnot kann unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel Asthma, COPD, Lungeninfektionen, Herzerkrankungen oder Lungenkrebs. Für eine zuverlässige Diagnose sind eine Untersuchung und die notwendigen Tests wichtig.

Ist COPD vollständig heilbar?

COPD ist eine chronische Erkrankung und verschwindet nicht vollständig. Durch frühzeitige Diagnose, regelmäßige Behandlung und Änderungen des Lebensstils lässt sie sich jedoch kontrollieren und die Lebensqualität verbessern.

Ist Asthma behandelbar?

Asthma ist eine Erkrankung, die sich gut kontrollieren lässt. Mit regelmäßiger Einnahme der Medikamente und dem Meiden von Auslösern können Patienten ein normales Leben führen.

Ist eine Bronchoskopie schmerzhaft?

Eine Bronchoskopie wird in der Regel unter Sedierung (leichtem Dämmerschlaf) durchgeführt. Während des Eingriffs sind keine Schmerzen zu spüren. Danach können leichte Halsbeschwerden auftreten, die jedoch meist schnell abklingen.

Erholt sich die Lunge, wenn man mit dem Rauchen aufhört?

Nach dem Rauchstopp beginnt die Lunge, sich selbst zu regenerieren. Atemnot und Husten können mit der Zeit abnehmen. Wie gut die Erholung verläuft, hängt jedoch vom Ausmaß der Schädigung ab.

Verursacht Lungenkrebs frühe Symptome?

Im Frühstadium treten oft keine Symptome auf. Bei Anzeichen wie anhaltendem Husten, Heiserkeit, Gewichtsverlust oder blutigem Auswurf sollte unbedingt eine Abklärung erfolgen. Für Menschen aus Risikogruppen sind regelmäßige Kontrollen wichtig.

Wann sollte ich einen Lungenfacharzt aufsuchen?

  • Husten, der länger als 3 Wochen anhält

  • Atemnot

  • Pfeifende Atmung

  • Häufige Lungeninfektionen

  • Raucheranamnese und Atembeschwerden

In diesen Fällen wird empfohlen, einen Facharzt aufzusuchen.

Moderne Ansätze bei COPD und chronischer Atemnot

In unserer Klinik für Pneumologie führen wir mit moderner Technologie und unserem erfahrenen Facharztteam sowohl diagnostische als auch interventionelle Behandlungen durch. Unser Ziel ist es, schnell eine zuverlässige Diagnose zu stellen und für jeden Patienten den bestmöglichen Behandlungsplan zu erstellen.

Ventiltherapie bei COPD (bronchoskopische Lungenvolumenreduktion)

In fortgeschrittenen Stadien der COPD kann bei manchen Patienten trotz medikamentöser Behandlung eine starke Atemnot bestehen bleiben.

Bei geeigneten Patienten werden per Bronchoskopie spezielle Einwegventile (bekannt als „Ballonmethode“) in die überblähten Bereiche der Lunge eingesetzt. Dadurch:

  • kann die Atemnot abnehmen

  • kann die körperliche Belastbarkeit steigen

  • kann der Alltag angenehmer werden

Dieser Eingriff erfolgt minimalinvasiv, ohne chirurgischen Schnitt. Ob er für einen Patienten geeignet ist, wird nach einer ausführlichen Untersuchung entschieden.

EBUS (endobronchialer Ultraschall)

EBUS ist ein fortschrittliches Ultraschallverfahren, das zusammen mit der Bronchoskopie eingesetzt wird.

Mit diesem Verfahren:

  • können bei Verdacht auf Lungenkrebs die Lymphknoten beurteilt werden

  • können Gewebeproben aus verdächtigen Bereichen entnommen werden

  • kann das Krankheitsstadium genauer bestimmt werden

EBUS ist eine sichere und wirksame Methode, die eine Diagnose ohne offene Operation ermöglicht.

Bronchoskopie

Die Bronchoskopie ist ein Verfahren, bei dem die Atemwege mit einem dünnen Kamerasystem betrachtet werden.

Sie kann in folgenden Fällen durchgeführt werden:

  • Husten unklarer Ursache

  • Blutiger Auswurf

  • Verdacht auf eine Raumforderung in der Lunge

  • Abklärung von Infektionen

Bei Bedarf kann eine Gewebeprobe entnommen werden. Der Eingriff erfolgt unter Sedierung, und der Komfort des Patienten steht dabei im Vordergrund.

Behandlung von Lungenkrebs

Der Behandlungsplan bei Lungenkrebs richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.

In unserer Klinik erfolgt die Behandlung nach einem multidisziplinären Ansatz; folgende Methoden können zum Einsatz kommen:

  • Chirurgische Behandlung

  • Chemotherapie

  • Zielgerichtete Therapien („intelligente Medikamente“)

  • Immuntherapie

  • Strahlentherapie

Eine frühe Diagnose erhöht den Behandlungserfolg erheblich. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen für Menschen aus Risikogruppen besonders wichtig.

COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)

COPD ist eine chronische Lungenerkrankung, die meist durch langjähriges Rauchen entsteht und mit einer Verengung der Atemwege einhergeht. Die häufigsten Symptome sind Atemnot, chronischer Husten und Auswurf.

Auch wenn die Erkrankung nicht vollständig verschwindet, lässt sie sich durch frühzeitige Diagnose, regelmäßige Behandlung und Änderungen des Lebensstils kontrollieren. Bei Patienten in fortgeschrittenen Stadien können in geeigneten Fällen auch interventionelle Behandlungsmethoden in Betracht gezogen werden.

Asthma

Asthma ist eine Atemwegserkrankung, die durch eine Überempfindlichkeit der Atemwege entsteht und in Anfällen verläuft. Atemnot, pfeifende Atmung, Engegefühl in der Brust und nächtlich verstärkter Husten sind die häufigsten Symptome.

Mit der richtigen Anwendung der Medikamente und dem Meiden von Auslösern lässt sich Asthma weitgehend kontrollieren, sodass Patienten ihr normales Leben weiterführen können.

Lungeninfektionen

Lungeninfektionen können durch Bakterien, Viren oder selten auch durch Pilze verursacht werden.

  • Bronchitis ist eine Entzündung der Atemwege und geht meist mit Husten einher.

  • Eine Lungenentzündung (Pneumonie) hingegen ist eine Infektion des Lungengewebes und äußert sich durch Symptome wie Fieber, Husten, Auswurf und Atemnot.

Mit frühzeitiger Diagnose und geeigneter Behandlung lassen sich die meisten Infektionen erfolgreich behandeln. Besonders bei älteren Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen ist eine sorgfältige Nachsorge wichtig.

Lungenkrebs

Lungenkrebs entsteht durch unkontrolliertes Zellwachstum im Lungengewebe. Der wichtigste Risikofaktor ist das Rauchen; er kann jedoch auch bei Nichtrauchern auftreten.

Im Frühstadium treten oft keine Symptome auf. Bei Anzeichen wie anhaltendem Husten, blutigem Auswurf, Gewichtsverlust und Atemnot sollte unbedingt eine Abklärung erfolgen.

Eine frühe Diagnose erhöht den Behandlungserfolg erheblich. Die Behandlung wird je nach Krankheitsstadium multidisziplinär geplant.

Allergische Atemwegserkrankungen

Allergische Atemwegserkrankungen können durch Allergene wie Pollen, Staub, Hausstaubmilben oder Tierhaare ausgelöst werden.

Zu den Symptomen gehören laufende Nase, Niesen, Husten, Atemnot und pfeifende Atmung.

Durch eine genaue Diagnose werden die Auslöser ermittelt und ein individueller Behandlungsplan erstellt. Bei Bedarf können Allergietests durchgeführt werden.

Chronischer Husten

Husten, der länger als 3 Wochen anhält, gilt als „chronischer Husten“ und sollte unbedingt abgeklärt werden.

Zu den häufigsten Ursachen zählen:

  • Asthma

  • Reflux

  • COPD

  • Allergische Erkrankungen

  • Infektionen

Die richtige Bestimmung der Ursache ist der wichtigste Schritt zu einer wirksamen Behandlung.

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