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Behandlungsmethode

Behandlung der Adipositas: Interventionelle und chirurgische Ansätze

Übersetzung: Adipositas-Behandlung mit interventionellen und chirurgischen Verfahren.

Behandlung der Adipositas: Interventionelle und chirurgische Ansätze

Übergewicht (Adipositas) gehört zu den Krankheiten der modernen Zeit und wirkt sich unbehandelt negativ auf nahezu jedes Organ des Körpers aus; als Epidemie nimmt sie stetig weiter zu. Wenn die Gewichtsreduktion durch Diät, Bewegung und unter ärztlicher Kontrolle eingesetzte Medikamente nicht ausreicht, nehmen interventionelle und chirurgische Verfahren eine sehr wichtige Stellung in der Behandlung der Erkrankung ein.

Zur Behandlung der Adipositas haben wir Informationen zu interventionellen und chirurgischen Verfahren von den Fachärzten der Abteilung für Gastroenterohepatologie und den Fachärzten der Abteilung für Allgemeinchirurgie des Hisar Hospital Intercontinental erhalten.

Die Fachärzte wiesen darauf hin, dass unter den interventionellen Verfahren, die vor einem chirurgischen Eingriff angewandt werden, der Magenballon an erster Stelle steht, und erklärten: ‘Die Nebenwirkungen sind äußerst selten, zugleich ist er sehr wirksam bei der Gewichtsreduktion. Da er während einer Endoskopie-Untersuchung eingesetzt werden kann, gehört er zu den von unseren Adipositas-Patienten am häufigsten bevorzugten Methoden.’

Sie können sich während einer Endoskopie einen Magenballon einsetzen lassen…

Der Magenballon ist ein Ballon aus Silikon, der im Rahmen einer normalen Endoskopie-Sitzung bei schlafendem Patienten endoskopisch in den Magen eingebracht wird. Seine Nebenwirkungen sind äußerst selten, zugleich ist er ein sehr wirksames Verfahren zur Gewichtsreduktion. Ziel des Magenballons ist es, durch ein Sättigungsgefühl im Magen Platz zu belegen und die Essmenge zu verringern. Der Ballon im Magen wird mit ca. 500-700 cc Luft oder physiologischer Kochsalzlösung gefüllt. Anschließend wird der Ballon im Magen belassen, und der Endoskopie-Eingriff wird beendet. Die Verweildauer des Magenballons im Magen beträgt 6 Monate bis 1 Jahr. Einige Ballons werden verstellbar hergestellt. Je nach Zustand unseres Patienten können wir ihn nachfüllen oder entleeren. Im Durchschnitt wird ein Gewichtsverlust von 10-40 kg erreicht. Nach dem Einsetzen des Magenballons können in den ersten Tagen Übelkeit und Erbrechen auftreten. Dies wird mit Medikamenten unter Kontrolle gebracht. Zu den sehr seltenen Nebenwirkungen gehören das Platzen des Ballons (Entleerung) und ein Darmverschluss; bei neu entwickelten Ballons ist dieses Problem jedoch entfallen. Wenn der Ballon entleert ist, verbleibt er im Magen, verursacht aber keinen Darmverschluss. Die Entfernung des Ballons nach 6-12 Monaten erfolgt ebenfalls endoskopisch unter Sedierung.

Für Patienten, die sich gegen einen Magenballon entscheiden, erläuterten die Fachärzte der Abteilung für Allgemeinchirurgie des Hisar Hospital Intercontinental die chirurgischen Alternativen und die dabei angewandten Verfahren wie folgt.

Die Adipositaschirurgie, deren Hauptziel ebenfalls die Verkleinerung des Magenvolumens ist, bietet Patienten durch laparoskopische Operationen über kleine Schnitte einen deutlich komfortableren Heilungsverlauf als die offene Chirurgie. Wir wenden drei Verfahren an. Diese sind:

Gastrisches Band (Magenband): Beim verstellbaren Silikon-Magenband, im Volksmund auch als Magenklammer bekannt, wird ein Silikonband an der Stelle angelegt, an der die Speiseröhre in den Magen übergeht; mithilfe dieses Bandes reduzieren wir die Nahrungsaufnahme des Patienten. Da das Magenband laparoskopisch über kleine Schnitte angelegt wird, kann der Patient sehr schnell in seinen Alltag zurückkehren und innerhalb von 18-24 Monaten 60-80 % seines Übergewichts verlieren. Solange am Band kein Problem besteht, ist das Risiko einer erneuten Gewichtszunahme so gering, dass es praktisch vernachlässigt werden kann.

Gastric Sleeve (Schlauchmagen): Das Magenvolumen wird verkleinert, sodass der Patient schon bei sehr geringen Nahrungsmengen ein Sättigungsgefühl empfindet. Dazu wird ein bestimmter Teil des Magens chirurgisch entfernt, und es verbleibt ein schlauchförmiger Magen. Da zudem der Teil des Magens entfernt wird, der das Hungerhormon absondert, entsteht beim Patienten kein Hungergefühl. Da lediglich die aufgenommene Nahrungsmenge eingeschränkt wird und die Resorption der Nährstoffe unverändert weiterläuft, muss der Patient keine Vitamin- und Mineralstoffpräparate von außen einnehmen. Da dieser Eingriff laparoskopisch über kleine Schnitte erfolgt, kann der Patient sehr schnell in seinen Alltag zurückkehren. Nach der Operation empfinden Patienten bei der Aufnahme kleiner Nahrungsmengen leicht ein Sättigungsgefühl, das sich nach einiger Zeit in Appetitlosigkeit wandelt. In den ersten Jahren nach der Operation kann der Patient 80-90 % seines Übergewichts verlieren.

Gastric Bypass (Magenbypass): Ein großer Teil des Magens wird umgangen (By-Pass), und es entsteht ein kleiner Magen, der an den Dünndarm genäht wird. Auf diese Weise wird der natürliche Weg der Nahrung verhindert und eine bewusst herbeigeführte Resorptionsstörung erzeugt. Nach diesen Operationen erhält der Patient die notwendigen Vitamin- und Mineralstoffpräparate und kann nach drei bis vier Tagen nach Hause zurückkehren.

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Der Web- und medizinische Redaktionsbeirat des Hisar Hospital hat an der Erstellung dieses Inhalts mitgewirkt. Alle Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Bitte wenden Sie sich zur Beurteilung, Diagnose und Behandlung Ihrer Beschwerden an einen Arzt.

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