Was ist PET-CT?
PET-CT ist ein fortschrittliches bildgebendes Verfahren, bei dem zwei separate Geräte zu einem einzigen Gerät kombiniert werden. Es spielt neben Herz- und neurologischen Erkrankungen insbesondere in der Onkologie eine aktive Rolle. Dank der Fähigkeit, den gesamten Körper mit geringer Strahlenbelastung und hoher Geschwindigkeit zu untersuchen, wird es bei der Diagnose von Krebserkrankungen, bei der Behandlungsplanung und bei der Beurteilung nach der Therapie eingesetzt.
PET-CT ist ein fortschrittliches bildgebendes Verfahren, das durch die Kombination von Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) entsteht.
Das PET-CT-Gerät;
Krebs
Nicht diagnostizierte Erkrankungen
Infektionen
Herzerkrankungen
Hirnerkrankungen
Unterscheidung von Alzheimer und Demenz
ist in Fällen wie diesen eine wegweisende Hilfe bei der frühzeitigen Diagnose und Behandlungsplanung.
PET-CT in der Onkologie
Bei onkologischen Erkrankungen wird das PET-CT-Gerät bei der Früherkennung von Krebs, der Behandlungsplanung, der Stadieneinteilung, dem Nachweis von Rezidiven, der Bestimmung von Metastasen, der Planung der Strahlentherapie und der Beurteilung des Behandlungserfolgs eingesetzt.
Die Krebsarten, bei denen PET-CT am wirksamsten ist, sind:
Lungenkrebs
Brustkrebs
Schilddrüsenkrebs
Kopf-Hals-Tumoren
Kolorektale Karzinome
Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)
Magenkrebs
Gynäkologische Krebserkrankungen
Blasenkrebs
Prostatakrebs
Lymphom
Melanom
PET-CT bei Herzerkrankungen
PET-CT spielt bei der Erkennung von Bereichen mit geringer Durchblutung, die durch Verengungen der Koronararterien verursacht werden, eine Rolle. Die Identifizierung dieser Bereiche ist wichtig, um festzustellen, ob eine Angioplastie oder eine Koronararterien-Bypass-Operation einen Nutzen bringen wird.
PET-CT bei Hirnerkrankungen
PET-CT-Technologie kann bei der Erkennung von Hirntumoren, Krampfanfällen sowie bei der Diagnose von Alzheimer und Demenz eingesetzt werden.
Welche Vorteile hat PET-CT?
In der Regel setzen Ärzte die Ergebnisse von getrennt durchgeführten PET- und CT-Untersuchungen übereinander, um Erkrankungen zu beschreiben und zu diagnostizieren. Dafür muss der Patient bei den beiden separaten Untersuchungen jedoch genau in der gleichen Position gelagert werden. Da dies nicht immer einfach umzusetzen ist, kann die Genauigkeit der diagnostischen Informationen beeinträchtigt werden.
Das PET-CT-Gerät ermöglicht es Ärzten dagegen, beide Untersuchungen in einer einzigen Sitzung schnell durchzuführen, ohne den Patienten bewegen zu müssen. So werden die metabolischen Daten aus der PET-Untersuchung und die anatomischen Daten aus der CT gleichzeitig von einem einzigen Gerät erfasst, wodurch im Vergleich zu anderen bildgebenden Verfahren detailliertere und genauere Informationen gewonnen werden.
Nutzen für unsere Patienten
Hohe Auflösung
Das in unserem Krankenhaus vorhandene PET-CT-Gerät versorgt unsere Patienten mit einem Bild der höchsten Auflösung in der Branche: 400x400-Matrix, Rekonstruktion 95 mm3. Dadurch lassen sich selbst kleinste Details erkennen, die mit anderen Geräten nicht sichtbar sind, und es trägt zum Diagnose- und Behandlungsprozess bei, indem es hilft, unnötige chirurgische Eingriffe und Biopsien zu vermeiden.
Größere Gantry
Unser Gerät wurde unter Berücksichtigung von übergewichtigen und adipösen Patienten entwickelt und verfügt über eine um 24 Prozent größere Gantry als Geräte anderer Hersteller. Der größere Raum ist auch für Menschen mit Klaustrophobie von Vorteil.
Geringe Strahlenbelastung, hohe Geschwindigkeit
Unser PET-CT-Gerät arbeitet mit einer geringeren Strahlendosis. Es erhöht einerseits den Patientenkomfort und scannt andererseits mit maximaler Geschwindigkeit und hoher Präzision den gesamten Körper, um die Lage von Auffälligkeiten wie krebsartigen Zellen zu bestimmen.
Diagnose mit weniger radioaktiver Substanz
Im Vergleich zu anderen Geräten können Untersuchungen mit einer geringeren Dosis der über eine Vene verabreichten radioaktiven Substanz durchgeführt werden, wobei hochauflösende Bilder erzielt werden.
Wie funktioniert PET-CT?
Der Ablauf während der Untersuchung sieht Schritt für Schritt wie folgt aus:
Vor der PET-CT-Untersuchung ist eine 6-stündige Nüchternheit erforderlich.
Der Blutzucker des Patienten wird gemessen. Für die Untersuchung muss der Blutzucker unterhalb des erforderlichen Grenzwerts liegen.
Das radioaktiv markierte Zuckermolekül, das von den Zellen aufgenommen wird, wird über eine Vene in den Körper injiziert.
Es wird etwa 1 Stunde gewartet, damit sich das Arzneimittel in den Zellen anreichern kann.
Der Patient wird in das PET-CT-Gerät gebracht und die Aufnahme beginnt.
Mithilfe von Röntgenstrahlung werden detaillierte dreidimensionale Bilder des Körpers erstellt.
Zuckermoleküle, die sich in auffälligen Strukturen oder Krebszellen anreichern, lassen sich dank ihrer hellen Darstellung leicht unterscheiden.
Die Untersuchungsdauer beträgt je nach Untersuchungsregion 20-25 Minuten.
Nachsorge nach PET-CT
Die bei der PET-CT-Untersuchung aufgenommene Strahlung wird über den Urin ausgeschieden. Daher wird empfohlen, insbesondere am Tag der Untersuchung viel Wasser zu trinken und nach dem Wasserlassen die Spülung mehrmals zu betätigen.
Andererseits stellt die während der Anwendung aufgenommene Strahlung für Personen in der Umgebung zwar kein Risiko dar; dennoch wird empfohlen, für 12 Stunden den längeren Kontakt mit kleinen Kindern und Schwangeren, die zur strahlenempfindlichen Risikogruppe gehören, zu meiden.






