Was ist interventionelle Radiologie? Bei welchen Krankheiten wird sie angewendet?
Die Radiologie, eines der wichtigsten Fachgebiete, das die Entwicklungen im Bereich der Gesundheitstechnologie in die Medizin gebracht hat, ist einfach definiert als die Erfassung von Bildern der inneren Struktur des Körpers aus verschiedenen Perspektiven mit verschiedenen Methoden. Heutzutage wird die Radiologie nicht nur zur Diagnose von Krankheiten, sondern auch im Behandlungsprozess genutzt. Dank des therapeutischen Teils der Radiologie, auch interventionelle Radiologie genannt, können viele Gesundheitsprobleme minimal invasiv (mit minimalen Einschnitten) behandelt werden. Bildgebende Verfahren wie Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Röntgen und Ultraschall (US) bilden die Grundlage der diagnostischen Radiologie. Darüber hinaus wird die Anleitung dieser bildgebenden Verfahren auch bei vielen Behandlungsprozeduren wie der Öffnung von Gefäßverengungen und der Verkleinerung von Tumoren genutzt.
Das integrierte Onkologiezentrum in unserem Krankenhaus bietet den Patienten im Rahmen eines multidisziplinären Ansatzes eine umfassende Diagnose- und Behandlungsmöglichkeit. Informationen über die verwendeten radiologischen Bildgebungsgeräte, wie sie zur Diagnose und Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden, und welche Dienstleistungen von der Abteilung für integrierte Onkologie angeboten werden, sind in den folgenden Abschnitten des Textes zu finden.
Was ist interventionelle Radiologie?
Die Radiologie ist eines der Fachgebiete, das in der modernen Medizin eine wichtige Rolle spielt. Die Radiologie nutzt bildgebende Verfahren, um die innere Struktur des menschlichen Körpers zu untersuchen und spielt eine aktive Rolle bei der Diagnose und Behandlung bestimmter Gesundheitsprobleme. Radiologische Bildgebungstechniken sind eines der besten Beispiele für technologische Fortschritte im medizinischen Bereich. Dank dieser bildgebenden Verfahren ist es möglich, die innere Struktur des Körpers zu visualisieren. Durch den schnellen Fortschritt in der Technologie entwickeln sich auch diese bildgebenden Geräte ständig weiter. Dadurch können Fachleute die innere Struktur des Körpers detaillierter untersuchen und genauere Ergebnisse erzielen. Mit der Radiologie und den Fachärzten können Krankheiten frühzeitig diagnostiziert, Behandlungsprozesse effektiver verwaltet und bei Bedarf durch interventionelle Radiologie Krankheiten mit minimal invasiven Methoden ohne offene Chirurgie behandelt werden.
In den Jahren, als die Röntgenstrahlen erstmals entdeckt wurden, spielte das Röntgengerät eine aktive Rolle im Diagnose- und Behandlungsprozess von Krankheiten, während heute mit der Entwicklung der Computertechnologie auch Methoden wie Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) und Ultraschall häufig verwendet werden.
Bei welchen Krankheiten wird interventionelle Radiologie zur Diagnose und Behandlung angewendet?
Die interventionelle Radiologie ist ein Fachgebiet, das medizinische Eingriffe ohne chirurgische Schnitte ermöglicht. Fachärzte führen unter Anleitung von bildgebenden Geräten kleine Einschnitte in die Haut durch, um den Diagnose- und Behandlungsprozess zu steuern. Neben diagnostischen Anwendungen wie Biopsie, Drainage, Angiographie werden auch Behandlungsmethoden wie Stentplatzierung, Aneurysma-Behandlung, thrombolytische Therapie, Tumorablation, Sklerotherapie erfolgreich angewendet. Die wichtigsten Krankheiten, die in der interventionellen Radiologie behandelt werden, sind:
- Platzierung von Ballons oder Stents bei Patienten mit Gefäßverengungen durch Angiographie,
- Behandlung von Aneurysmen der Arterien im Brust- und Bauchbereich durch minimal invasive Methoden von der Leiste aus,
- Behandlung von Aneurysmen in den Gehirngefäßen,
- Behandlung von Krampfadern mit Lasertherapie innerhalb des Gefäßes, die durch Farbduplex und Ultraschall diagnostiziert wurden,
- Bei Tumoren, insbesondere in der Leber, wird häufig die Portkatheter-Anwendung bevorzugt, bei der Chemotherapeutika über die Arterie verabreicht werden,
- Schmerzlinderung durch Injektion von schmerzlindernden Medikamenten in die Nerven, die Schmerzen verursachen, mit Hilfe von Ultraschall und Computertomographie.
