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Interventionelle Onkologie

Was ist interventionelle Onkologie?

Die interventionelle Onkologie ist ein Teilgebiet der interventionellen Radiologie, das in der Diagnose und Behandlung von Krebs eingesetzt wird. In diesem Bereich werden mithilfe von Verfahren wie Angiographie, Computertomographie, Ultraschall und Magnetresonanztomographie Informationen über Lage, Größe und Ausbreitung des Tumorgewebes gewonnen und darauf aufbauend minimalinvasive Behandlungen geplant.

Die wichtigsten Vorteile der interventionellen Onkologie gegenüber chirurgischen Eingriffen sind, dass meist keine Vollnarkose erforderlich ist, der Krankenhausaufenthalt sehr kurz ist, die Behandlung minimalinvasiv erfolgt und die Erholungszeit kurz ist.

Zu den wichtigsten Verfahren der interventionellen Onkologie gehören die Tumorablation (Radiofrequenzablation, Mikrowellenablation, Laserablation, Kryoablation und Alkoholablation), die Embolisation (Chemoembolisation, Radionuklid-Embolisation, Tumorembolisation) sowie die kathetergesteuerte Chemotherapie.

Ziel der interventionellen Onkologie ist es, Tumorgewebe wirksam zu zerstören oder das Tumorwachstum unter Kontrolle zu bringen, Schmerzen zu lindern, Metastasen zu verhindern oder den Tumor operabel zu machen. Diese Verfahren leisten einen wichtigen Beitrag zum multidisziplinären Ansatz der Krebsbehandlung und geben vielen Krebspatienten Hoffnung.

Wie wird die interventionelle Onkologie durchgeführt?

Die interventionelle Onkologie nutzt Verfahren ohne Operation, Schnitte oder Nähte, um Diagnose und Behandlung von Krebspatienten zu beschleunigen. Unter Bildsteuerung werden geeignete technische Instrumente wie Biopsienadeln, Ablationselektroden, intravaskuläre Katheter sowie mit Strahlung oder Chemotherapeutika beladene Mikrosphären gezielt an das Tumorgewebe herangeführt.

Interventionell-onkologische Eingriffe sind in der Regel ambulante Verfahren ohne stationäre Aufnahme. So können Patienten noch am Abend desselben Tages nach Hause zurückkehren. Durch ihren minimalinvasiven Ansatz beschleunigen diese Verfahren die Genesung und bergen im Vergleich zur Operation ein geringeres Komplikationsrisiko.

Bei welchen Erkrankungen wird die interventionelle Onkologie eingesetzt?

Interventionell-onkologische Verfahren werden in der Diagnose und Behandlung von Leber-, Nieren-, Knochen-, Lungen-, Brust-, Prostata- und Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie von hämatologischen Krebserkrankungen des Blutes und der Lymphknoten eingesetzt.

Zu diesen Behandlungsverfahren gehören:

  • Biopsie: Die Biopsie zur Gewebediagnose bei vielen Krebsarten ist ein wichtiger Bestandteil der interventionellen Onkologie. Unter Bildsteuerung wird das Tumorgewebe erreicht, eine Probe entnommen und diagnostisch untersucht.

  • Ablationstechniken: Bei Ablationsverfahren wird der Tumor direkt mit speziellen Nadeln punktiert und verödet oder vereist. Techniken wie die Radiofrequenzablation (RF), die Mikrowellenablation und die Kryoablation werden zur Behandlung von Leber-, Nieren-, Lungen- und Knochentumoren eingesetzt.

  • Chemoembolisation: Bei Lebertumoren wird die direkte Gabe von Chemotherapeutika über die den Tumor versorgende Arterie als Chemoembolisation bezeichnet. Mit diesem Verfahren wird das Tumorwachstum gestoppt oder unter Kontrolle gebracht.

  • Radioembolisation: Bei der Radioembolisation wird radioaktives Material über die Arterie direkt in den Tumor eingebracht. Die radioaktiven Substanzen werden gezielt zum Tumor geleitet und entfalten dort ihre therapeutische Wirkung.

  • Behandlung von Tumorschmerzen: Die interventionelle Onkologie spielt auch bei der Behandlung von Krebsschmerzen eine wichtige Rolle. Eingriffe wie Nervenblockaden und Neurolysen sollen Schmerzen lindern oder unter Kontrolle bringen.

Diese interventionell-onkologischen Verfahren werden in der Diagnose und Behandlung von Leber-, Nieren-, Knochen-, Lungen-, Brust-, Prostata- und Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie hämatologischer Krebserkrankungen von Blut und Lymphknoten eingesetzt. Für jeden Patienten werden individuell geeignete Behandlungsverfahren festgelegt, und in einem multidisziplinären Ansatz wird der Therapieplan erstellt, der seinen Bedürfnissen am besten entspricht.

Diagnostische Verfahren in der interventionellen Onkologie

Biopsie

Die Biopsie ist ein diagnostisches Verfahren der interventionellen Onkologie. Sie ermöglicht die Entnahme von Krebszellen, damit das Tumorgewebe direkt untersucht werden kann. Dies ist wichtig, um Art und Eigenschaften des Krebses zu bestimmen, den Behandlungsplan zu erstellen und das Krankheitsstadium zu beurteilen.

Die Biopsie wird in der Regel unter Bildsteuerung durchgeführt. Zunächst werden mit bildgebenden Verfahren wie Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) oder Ultraschall Lage und Größe des Tumorgewebes bestimmt. Anschließend wird unter dieser Bildsteuerung mit einer feinen Nadel eine Probe aus dem Tumorgewebe entnommen.

Die Biopsieprobe wird ins Labor geschickt und von Pathologen untersucht. Die Zellen werden unter dem Mikroskop beurteilt, um Typ, Grad und weitere Merkmale des Krebses festzustellen. Diese Informationen helfen bei der genauen Diagnose und der Erstellung eines geeigneten Behandlungsplans.

Die Biopsie erfolgt meist unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel ein minimalinvasiver Eingriff. Sie ist ein wichtiger Schritt, der zu einer genauen Krebsdiagnose und einer individuell angepassten Behandlung beiträgt.

Ablation

Die Tumorablation ist eine alternative Behandlungsmethode für Fälle, in denen Operation, Chemotherapie oder Strahlentherapie nicht wirksam sind. Sie wird vor allem bei Patienten mit Lungen-, Leber- und Nierentumoren bevorzugt, für die eine Operation nicht mehr infrage kommt.

Die Tumorablation umfasst chemische oder thermische Anwendungen, die gezielt auf den Tumorbereich gerichtet werden, um den Tumor vollständig zu zerstören oder in einem bestimmten Ausmaß zu schädigen. Hauptziel dieser Verfahren ist es, Tumorzellen abzutöten oder ihr Wachstum zu kontrollieren.

Die Ablation kann mit verschiedenen Techniken durchgeführt werden:

  • Radiofrequenzablation (RFA): Durch hochfrequenten elektrischen Strom wird im Tumorbereich Hitze erzeugt. Diese Hitze führt zum Absterben der Tumorzellen.

  • Mikrowellenablation: Mithilfe von Mikrowellenenergie wird Hitze auf den Tumorbereich übertragen. Die Mikrowellenenergie erhitzt die Tumorzellen und lässt sie absterben.

  • Kryoablation (Vereisung): Ein Gas oder eine Flüssigkeit mit sehr niedriger Temperatur wird in den Tumorbereich eingebracht und lässt die Tumorzellen gefrieren. Dies führt zum Absterben der Tumorzellen und zur Verkleinerung des Tumors.

  • Alkoholablation: Bei dieser seit vielen Jahren sicher angewandten Technik wird reiner Alkohol in gutartige oder bösartige Tumoren injiziert; er zerstört die Proteine der Tumorzellen und macht sie funktionsunfähig. Dabei wird unter örtlicher Betäubung und Ultraschall- oder CT-Kontrolle eine feine Nadel in den Tumor eingeführt und reiner Alkohol injiziert.

Ablationstechniken sind minimalinvasive Eingriffe, die meist unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Eine Entlassung am selben Tag ohne stationären Aufenthalt ist möglich. Die Erholung nach der Behandlung verläuft in der Regel schnell und verbessert die Lebensqualität der Patienten.

Die Tumorablation ist eine wirksame Behandlungsmethode, die in der Krebstherapie als Alternative zur Operation eingesetzt wird. Die geeignete Behandlungsoption für jeden Patienten und jeden Tumor wird jedoch von den Ärzten anhand des Zustands des Patienten und der Tumoreigenschaften beurteilt und festgelegt.

Weitere Krebsarten, bei denen die Ablation eingesetzt wird

Ablationsbehandlungen können eine wirksame Option sein, wenn Krebserkrankungen wie neuroendokrine Tumoren, Brustkrebs oder Eierstockkrebs in die Leber gestreut haben und eine Operation nicht möglich ist. Darüber hinaus sind Ablationstechniken eine wichtige Behandlungsmethode bei Tumoren außerhalb der Leber, etwa bei Lungen- und Nierenkrebs sowie Knochenmetastasen.

Insbesondere bei Lungenkrebs können Ablationstechniken bevorzugt werden, wenn eine Operation nicht geeignet ist, um die Lungenreserve zu erhalten. Indem sie gezielt die Bereiche angehen, in die sich der Krebs im Lungengewebe ausgebreitet hat, können diese Verfahren Tumoren unschädlich machen und zur Verlängerung der Lebenszeit beitragen.

Auch bei schmerzhaften Knochenmetastasen kann die Ablation als Behandlungsalternative zur Schmerzlinderung eingesetzt werden. Die an den betroffenen Stellen angewandte Ablation hilft, das Tumorgewebe unschädlich zu machen, und kann Schmerzen verringern.

Ablationsbehandlungen können minimalinvasiv und meist unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Sie erfolgen ambulant ohne stationären Aufenthalt, und die Erholung verläuft schnell. Diese Behandlungen helfen, Beschwerden unter Kontrolle zu bringen und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Die geeignete Behandlungsoption für jeden Patienten und jeden Tumor muss jedoch von den Ärzten sorgfältig beurteilt und festgelegt werden. Die Behandlung sollte individuell nach Faktoren wie dem allgemeinen Gesundheitszustand, den Tumoreigenschaften und dem Ausmaß der Ausbreitung geplant werden.

Chemoembolisation

Die Chemoembolisation ist ein Verfahren der interventionellen Onkologie in der Krebsbehandlung. Ziel ist es, Chemotherapeutika direkt in den Tumorbereich zu bringen und die Blutversorgung des Tumors zu unterbinden, um das Wachstum der Krebszellen zu stoppen oder den Tumor zu verkleinern.

Die Chemoembolisation wird mittels endovaskulärer Eingriffe im Rahmen einer Angiographie durchgeführt. Dabei wird meist über einen Katheter (einen dünnen Schlauch) auf die Arterien in der Nähe der tumorversorgenden Gefäße zugegriffen. Über die Katheterspitze werden gegen Krebszellen wirksame Chemotherapeutika verabreicht.

Da die Chemotherapeutika direkt in den Tumorbereich gegeben werden, verteilen sie sich weniger im übrigen Körper. Dadurch erreicht eine höhere Wirkstoffkonzentration die Krebszellen. Zusätzlich können während der Chemoembolisation kleine Partikel oder gelartige Substanzen, sogenannte Embolisate, eingesetzt werden, um die Blutversorgung des Tumors zu unterbinden. Diese Embolisate verschließen die Blutgefäße des Tumors, verhindern seine Versorgung und beschleunigen das Absterben der Krebszellen.

Die Chemoembolisation wird vor allem bei primären und metastatischen Lebertumoren häufig eingesetzt. In manchen Fällen kann sie auch bei Tumoren der Lunge, der Niere und anderer Organe bevorzugt werden. Der Eingriff erfolgt meist unter örtlicher Betäubung, und es kann ein Krankenhausaufenthalt von einer Nacht erforderlich sein.

Die Chemoembolisation kann eine wirksame Option für Patienten sein, die nicht operiert werden können oder nach einer Operation eine weitere Behandlung benötigen. Die Behandlungsoptionen sollten jedoch nach dem Zustand des Patienten und den Tumoreigenschaften beurteilt und vom Arzt festgelegt werden.

Radioembolisation

Die Radioembolisation ist ein Verfahren der interventionellen Onkologie in der Krebsbehandlung. Ziel ist es, radioaktives Material direkt in den Tumorbereich zu bringen, um das Wachstum der Krebszellen zu kontrollieren oder den Tumor zu verkleinern.

Die Radioembolisation wird mittels endovaskulärer Eingriffe im Rahmen einer Angiographie durchgeführt. Dabei wird meist über einen Katheter (einen dünnen Schlauch) auf die Arterien in der Nähe des Tumors zugegriffen. Über die Katheterspitze werden Mikrosphären mit radioaktivem Material eingebracht.

Mikrosphären sind winzige Partikel, die meist mit radioaktiven Substanzen wie Jod-131 oder Yttrium-90 beladen sind. Sie gelangen über die Arterien in den Tumorbereich und geben die Strahlung direkt an die Tumorzellen ab. Die Strahlung wirkt auf die Tumorzellen, kontrolliert ihr Wachstum oder zerstört sie.

Die Radioembolisation wird vor allem zur Behandlung von Lebertumoren eingesetzt und ist besonders bei primärem Leberkrebs (hepatozelluläres Karzinom) oder Lebermetastasen wirksam. In manchen Fällen kann sie auch bei Tumoren der Lunge, der Niere und anderer Organe bevorzugt werden.

Die Radioembolisation hat den Vorteil, dass Krebszellen mit einer hohen Strahlendosis behandelt werden können. So lassen sich Tumoren unschädlich machen oder verkleinern. Der Eingriff erfolgt meist unter örtlicher Betäubung, und es kann ein Krankenhausaufenthalt von einer Nacht erforderlich sein.

Die Radioembolisation kann eine wirksame Option für Patienten sein, die nicht operiert werden können oder nach einer Operation eine weitere Behandlung benötigen. Die Behandlungsoptionen sollten jedoch nach dem Zustand des Patienten und den Tumoreigenschaften beurteilt und vom Arzt festgelegt werden.

Weitere unterstützende interventionelle Verfahren in der Onkologie

Drainage bei Verschlüssen der Gallen- und Harnwege

Die Drainage von Verschlüssen der Gallen- und Harnwege ist ein in der interventionellen Onkologie häufig eingesetztes Behandlungsverfahren. Diese Verschlüsse entstehen meist durch Krebs oder andere Erkrankungen.

Verschlüsse der Gallenwege: Die Gallenwege sind Kanäle, die die Galle von der Leber in den Darm leiten. Durch Krebs oder Gallensteine können sie verstopfen. In diesem Fall führen interventionelle Onkologen eine Drainage durch, um den Verschluss zu beheben. Mit Verfahren wie der perkutanen transhepatischen Cholangiographie (PTC) wird der verschlossene Bereich erreicht und ein Stent eingesetzt, um den Gallenfluss wiederherzustellen.

Verschlüsse der Harnwege: Die Harnwege sind Kanäle, die den Urin von den Nieren zur Blase leiten. Durch Prostatakrebs, Tumoren der Harnwege oder andere Ursachen können sie verstopfen. In diesem Fall führen interventionelle Onkologen oder Radiologen eine Drainage durch, um den Verschluss zu beheben. Dabei wird mit einem dünnen Katheter oder Stent der Urinfluss wiederhergestellt und die normale Nierenfunktion erhalten.

Die Drainage von Gallen- und Harnwegsverschlüssen lindert die Beschwerden der Patienten, senkt das Infektionsrisiko und hilft, die Organfunktionen aufrechtzuerhalten. Diese Eingriffe können minimalinvasiv durchgeführt werden und ermöglichen meist eine Entlassung am selben Tag ohne stationären Aufenthalt.

Behandlung von Darm- und Speiseröhrenverschlüssen

Verschlüsse von Darm und Speiseröhre sind in der interventionellen Onkologie häufig. Sie können durch Krebs oder andere Erkrankungen entstehen. Interventionelle Onkologen setzen verschiedene Behandlungsverfahren ein, um diese Verschlüsse zu beheben und die Beschwerden der Patienten zu lindern.

Darmverschlüsse: Ein Darmverschluss entsteht, wenn das Darmlumen teilweise oder vollständig verlegt ist. Ursachen können Dickdarmkrebs, Darmtumoren oder Verwachsungen sein. In diesem Fall bieten interventionelle Onkologen verschiedene Behandlungsoptionen an. Mit Verfahren wie der perkutanen Gastrostomie (PEG) und der perkutanen Enterostomie wird der Verschluss behoben und die Darmfunktion wiederhergestellt.

Verschlüsse der Speiseröhre: Sie können durch Speiseröhren- oder Rachenkrebs, Schluckstörungen oder andere Ursachen entstehen. In diesem Fall setzen interventionelle Onkologen durchleuchtungsgestützte Verfahren ein, um den Verschluss zu beheben. Techniken wie die Ballondilatation oder das Einsetzen eines Stents lindern Schluckbeschwerden und verbessern Ernährung und Schluckfunktion der Patienten.

Die Behandlung von Darm- und Speiseröhrenverschlüssen lindert die Beschwerden, löst Ernährungsprobleme und verbessert die Lebensqualität. Diese Eingriffe erfolgen meist minimalinvasiv und ermöglichen eine Entlassung am selben Tag ohne stationären Aufenthalt. Die geeignete Behandlungsoption richtet sich nach dem Zustand des Patienten sowie nach Lage und Ausmaß des Verschlusses.

Welche Vorteile bietet die interventionelle Onkologie für Patienten?

Die interventionelle Onkologie kann Krebspatienten viele wichtige Vorteile bieten. Hier einige davon:

  • Minimalinvasive Behandlung: Die Verfahren der interventionellen Onkologie ermöglichen minimalinvasive Krebsbehandlungen ohne Operation. Das bedeutet für Patienten weniger Schmerzen, ein geringeres Komplikationsrisiko und eine kürzere Erholungszeit.

  • Zielgerichtete Behandlung: Die interventionelle Onkologie ermöglicht einen direkten Zugang zum Tumorgewebe und bietet zielgerichtete Behandlungsoptionen. Eingriffe wie Biopsie, Ablation und Embolisation konzentrieren sich auf die Krebszellen und steigern so die Wirksamkeit der Behandlung.

  • Schnellerer Behandlungsablauf: Die Verfahren der interventionellen Onkologie können Diagnose und Behandlung beschleunigen. Biopsien ermöglichen eine schnelle und genaue Diagnose, während Behandlungen wie Ablation oder Embolisation die Genesung beschleunigen.

  • Weniger Nebenwirkungen: Die interventionelle Onkologie kann die Nebenwirkungen von Chemo- oder Strahlentherapie verringern. Bei Verfahren wie der Radioembolisation oder Chemoembolisation werden Medikamente oder radioaktive Substanzen direkt in das Tumorgewebe gegeben, wodurch gesundes Gewebe weniger geschädigt wird.

  • Bessere Lebensqualität: Die Verfahren der interventionellen Onkologie helfen, Krebssymptome zu kontrollieren, und verbessern die Lebensqualität der Patienten. Eingriffe wie Schmerzkontrolle, Blutstillung und die Beseitigung von Verschlüssen verschaffen den Patienten zudem Erleichterung.

  • Einfachere Genesung: Die interventionelle Onkologie umfasst ambulante Eingriffe ohne stationären Aufenthalt. So können Patienten nach dem Eingriff rasch entlassen werden und ihre Behandlung zu Hause fortsetzen.

Dank technologischer Fortschritte gewinnt die interventionelle Onkologie in der Krebsbehandlung immer mehr an Bedeutung. Diese Verfahren bieten Patienten eine wirksamere, weniger invasive und schnellere Behandlung und verbessern zugleich ihre Lebensqualität.

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