Ursachen Der Weiblichen Unfruchtbarkeit
Ursachen auf Seiten der Eierstöcke: Eine der häufigsten Ursachen der weiblichen Unfruchtbarkeit sind Störungen des Eisprungs (25 %). Bei manchen Frauen kann der Eisprung ganz ausbleiben oder unregelmäßig erfolgen…
Über die Fachabteilung
Umfang, Ansatz und wichtigste Leistungen der Abteilung.
Ursachen auf Seiten der Eierstöcke
Eine der häufigsten Ursachen der weiblichen Unfruchtbarkeit sind Störungen des Eisprungs (25 %). Bei manchen Frauen kann der Eisprung ganz ausbleiben oder unregelmäßig erfolgen. Menstruationsunregelmäßigkeiten sind hierbei ein Hinweis, doch auch bei regelmäßiger Menstruation können Eisprungstörungen auftreten. Die häufigste Ursache von Eisprungstörungen ist das Polyzystische Ovarsyndrom (PCOS). Diese Patientinnen sind meist übergewichtig, haben eine männlich betonte Körperbehaarung, unregelmäßige Menstruationszyklen und sind infertil. Eine vermehrte Ausschüttung des Milchhormons Prolaktin aus dem Hirnstamm sowie das Ausbleiben der Hormone, die die Tätigkeit der Eierstöcke anregen, können ebenfalls zu Problemen beim Eisprung führen. Ovarialzysten, Infektionen, Schokoladenzysten (Endometriom), Krebserkrankungen und zurückliegende Operationen können die Funktion der Eierstöcke beeinträchtigen und so zur Infertilität führen. Strahlen- und medikamentöse Therapien, die zur Krebsbehandlung eingesetzt werden, können die Eizellen schädigen.
Ursachen auf Seiten der Eileiter
Die Eileiter (Tuben) sind dünne Kanäle zwischen der Gebärmutter und den Eierstöcken. Die Spermien gelangen durch die Gebärmutter in die Eileiter und befruchten dort die aus dem Eierstock freigesetzte Eizelle. Eine teilweise oder vollständige Verstopfung der Eileiter oder eine gestörte Funktion führt dazu, dass Spermien und Eizelle nicht zusammenfinden, und verursacht so Unfruchtbarkeit (35 %). Zurückliegende sexuell übertragbare Infektionen, Tuberkulose (TBC), Endometriose oder Verwachsungen nach Bauchoperationen können die Eileiter schädigen. Eine angeborene Fehlentwicklung der Eileiter gehört zu den seltenen Ursachen der Unfruchtbarkeit.
Ursachen auf Seiten der Gebärmutter
Die befruchtete Eizelle nistet sich einige Tage nach der Befruchtung im Eileiter in der Gebärmutter ein und entwickelt sich dort bis zur Geburt weiter. Angeborene Trennwände in der Gebärmutter, Myome/Polypen oder ähnliche Veränderungen, zurückliegende Kürettagen und Operationen oder Infektionen sowie daraus resultierende Verwachsungen können die Einnistung und Entwicklung des Embryos (befruchtete Eizelle) in der Gebärmutter behindern und so zur Unfruchtbarkeit führen.
Ursachen auf Seiten des Gebärmutterhalses
Der vom Gebärmutterhals abgesonderte Schleim, der während der Eisprungphase vermehrt gebildet wird, erleichtert den Spermien den Übertritt in die Gebärmutter. Störungen der Schleimproduktion des Gebärmutterhalses, strukturelle Veränderungen, Polypen oder andere Tumoren sowie zurückliegende chirurgische Eingriffe können zur Unfruchtbarkeit führen. Der Gebärmutterhals kann zudem Antikörper bilden, die die Beweglichkeit der Spermien beeinträchtigen oder sie abtöten. Heute gilt jedoch als anerkannt, dass Untersuchungen und Behandlungen im Hinblick auf Antikörper keinen Nutzen haben. Dieses Problem lässt sich mit Methoden wie der intrauterinen Insemination und der Mikroinjektion überwinden.
Eine der häufigsten Ursachen der weiblichen Unfruchtbarkeit sind Störungen des Eisprungs (25 %). Bei manchen Frauen kann der Eisprung ganz ausbleiben oder unregelmäßig erfolgen. Menstruationsunregelmäßigkeiten sind hierbei ein Hinweis, doch auch bei regelmäßiger Menstruation können Eisprungstörungen auftreten. Die häufigste Ursache von Eisprungstörungen ist das Polyzystische Ovarsyndrom (PCOS). Diese Patientinnen sind meist übergewichtig, haben eine männlich betonte Körperbehaarung, unregelmäßige Menstruationszyklen und sind infertil. Eine vermehrte Ausschüttung des Milchhormons Prolaktin aus dem Hirnstamm sowie das Ausbleiben der Hormone, die die Tätigkeit der Eierstöcke anregen, können ebenfalls zu Problemen beim Eisprung führen. Ovarialzysten, Infektionen, Schokoladenzysten (Endometriom), Krebserkrankungen und zurückliegende Operationen können die Funktion der Eierstöcke beeinträchtigen und so zur Infertilität führen. Strahlen- und medikamentöse Therapien, die zur Krebsbehandlung eingesetzt werden, können die Eizellen schädigen.
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Doz. Dr. S. Hilmi AksoyInterventionelle RadiologiePrüfdatum: 02. November 2026Kontakt
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