Interventionelle Neuroradiologie
Die interventionelle Neuroradiologie ist ein fortgeschrittenes medizinisches Fachgebiet, das die nichtoperative, minimalinvasive Diagnostik und Behandlung von Hirn- und Gefäßerkrankungen ermöglicht.
Über die Fachabteilung
Umfang, Ansatz und wichtigste Leistungen der Abteilung.
Was ist Interventionelle Neuroradiologie?
Die Interventionelle Neuroradiologie ist ein fortschrittliches medizinisches Fachgebiet, das Gefäßerkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks sowie des Kopf- und Halsbereichs ohne offene Operation mithilfe angiographischer Techniken unter bildgebender Kontrolle diagnostiziert und behandelt. Die Eingriffe werden in der Regel über dünne Katheter durchgeführt, die über die Leiste oder das Handgelenk eingeführt werden. Dadurch können viele Gefäßerkrankungen mit minimal-invasiven Methoden behandelt werden.
Mit welchen Erkrankungen befasst sich die Interventionelle Neuroradiologie?
Die Interventionelle Neuroradiologie wirkt bei der Diagnose und Behandlung von Hirnaneurysmen, arteriovenösen Malformationen des Gehirns (AVM), duralen arteriovenösen Fisteln (DAVF), Schlaganfall, Verengungen und Verschlüssen von Hirngefäßen, Erkrankungen der Halsschlagader (Arteria carotis), Gefäßerkrankungen der Wirbelsäule sowie bestimmten Gefäßerkrankungen im Kopf- und Halsbereich mit. Die für den Patienten am besten geeignete Behandlungsmethode wird nach einer multidisziplinären Beurteilung geplant.
Welche Behandlungen werden in der Interventionellen Neuroradiologie durchgeführt?
Je nach Art der Erkrankung können interventionelle Eingriffe wie die Aneurysma-Embolisation (Coil- und stentgestützte Behandlungen), die mechanische Thrombektomie (Schlaganfallbehandlung), die Gefäßembolisation, das Stenting der Halsschlagader sowie endovaskuläre Behandlungen von Gefäßmalformationen des Gehirns und der Wirbelsäule durchgeführt werden. Alle Eingriffe erfolgen unter Einsatz modernster Bildgebungstechnologien.
Welche Vorteile bieten Eingriffe der Interventionellen Neuroradiologie?
Im Vergleich zur offenen Operation können diese Verfahren über kleinere Zugänge durchgeführt werden und bei vielen Patienten einen kürzeren Krankenhausaufenthalt, eine schnellere Genesung und eine frühere Rückkehr in den Alltag ermöglichen. Die für jeden Patienten am besten geeignete Behandlungsmethode wird jedoch anhand der Merkmale der Erkrankung und der klinischen Beurteilung festgelegt.
Wann sollte man sich an die Interventionelle Neuroradiologie wenden?
Bei Verdacht auf ein Hirnaneurysma, einen Schlaganfall, einen Verschluss von Hirngefäßen, eine Gefäßmalformation, eine Verengung der Halsschlagader oder andere neurovaskuläre Erkrankungen kann der zuständige Facharzt eine Beurteilung durch die Interventionelle Neuroradiologie empfehlen. Auf Grundlage des aktuellen klinischen Zustands des Patienten und der Bildgebungsbefunde wird ein geeigneter Diagnose- und Behandlungsplan erstellt.
Die Interventionelle Neuroradiologie ist ein fortschrittliches medizinisches Fachgebiet, das Gefäßerkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks sowie des Kopf- und Halsbereichs ohne offene Operation mithilfe angiographischer Techniken unter bildgebender Kontrolle diagnostiziert und behandelt. Die Eingriffe werden in der Regel über dünne Katheter durchgeführt, die über die Leiste oder das Handgelenk eingeführt werden. Dadurch können viele Gefäßerkrankungen mit minimal-invasiven Methoden behandelt werden.
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Web- und medizinischer RedaktionsbeiratVon einem Facharzt geprüft
Doz. Dr. S. Hilmi AksoyInterventionelle RadiologiePrüfdatum: 02. November 2026Kontakt
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