Behandlung Bei Infertilität
Jedes Paar, das sich mit dem Wunsch nach einem Kind an unser Zentrum wendet, wird ausführlich untersucht. Nach geeigneten Untersuchungen wird die Diagnose gestellt und das passende Behandlungsverfahren festgelegt. Diese Behandlung…
Über die Fachabteilung
Umfang, Ansatz und wichtigste Leistungen der Abteilung.
Jedes Paar, das sich mit dem Wunsch nach einem Kind an unser Zentrum wendet, wird ausführlich untersucht. Nach geeigneten Untersuchungen wird die Diagnose gestellt und das passende Behandlungsverfahren festgelegt. Diese Behandlungsverfahren werden im Folgenden beschrieben.
Intrauterine Insemination (IUI)=Besamung
Es handelt sich um ein Verfahren der assistierten Reproduktion. Es wird vor allem bei Problemen des Gebärmutterhalses und des von dort abgesonderten Schleims, bei immunologischer Infertilität, bei leichter Einschränkung von Spermienanzahl und Spermienbeweglichkeit sowie in Fällen unerklärter Infertilität angewendet. Für eine Besamung muss mindestens einer der Eileiter der Frau durchgängig sein. Auch Spermienanzahl und Spermienbeweglichkeit des Mannes müssen für eine Besamung ausreichend sein. Bei Männern mit sehr niedriger Spermienanzahl oder sehr eingeschränkter Spermienbeweglichkeit bringt die Besamung keinen Nutzen. Die Vorteile dieses Verfahrens bestehen darin, dass schnell bewegliche, normal geformte Spermien ausgewählt werden und dass die Spermien aus dem sauren Milieu der Scheide entfernt und direkt in die Gebärmutter nahe der Eizelle eingebracht werden. Dadurch wird der Weg verkürzt, den die Spermien zurücklegen müssen, um die Eizelle zu erreichen. Es ist ein schmerzloser Eingriff. Bei der Besamung werden die Eierstöcke der Frau durch Spritzen und Tabletten stimuliert und der Eisprung wird überwacht. Sobald die Follikel ausreichend gewachsen sind, wird eine Auslösespritze gesetzt und der Zeitpunkt der Besamung geplant. Die vom Mann gewonnene Samenflüssigkeit wird unter Laborbedingungen mit verschiedenen Flüssigkeiten gewaschen und aufkonzentriert, wodurch Anzahl und Beweglichkeit der Spermien erhöht werden. Die so vorbereitete Flüssigkeit wird mit einem dünnen Katheter durch den Gebärmutterhals hindurch direkt in die Gebärmutter eingebracht. Die in die Gebärmutter eingebrachten Spermien gelangen durch die Eileiter (Tubae uterinae, Fallopio-Kanäle) und treffen im Fallopio-Kanal auf die in die Bauchhöhle freigesetzte Eizelle. Kommt es zur Befruchtung, wandert die befruchtete Eizelle aus dem Fallopio-Kanal in die Gebärmutter und nistet sich dort ein. Die Schwangerschaftsrate pro Behandlungsversuch liegt bei der Besamung etwa bei 10–15 %. Nach den ersten 3 Versuchen nimmt die Erfolgschance ab. Bleibt nach 2–3 Versuchen eine Schwangerschaft aus, sollte zur In-vitro-Fertilisation (Reagenzglasbefruchtung) übergegangen werden.
In-vitro-Fertilisation (IVF) und Mikroinjektion (ICSI)
Die IVF (Reagenzglasbefruchtung) ist seit mehr als 30 Jahren ein angewandtes Behandlungsverfahren. Die erste gesunde Geburt nach IVF erfolgte im Jahr 1978. IVF bzw. der auch als „Reagenzglasbaby“ bezeichnete Begriff steht für die Befruchtung einer Eizelle durch ein Spermium, die im Labor zusammengeführt werden. IVF ist eine Abkürzung, gebildet aus den Anfangsbuchstaben der Wörter „In Vitro Fertilisation“; sie bedeutet „Befruchtung außerhalb des Körpers/im Reagenzglas“. Bei der Reagenzglasbefruchtung und der Mikroinjektion wird die Befruchtung, die normalerweise im Körper der Frau stattfindet, unter Laborbedingungen durchgeführt. Die Eizellen der Frau werden außerhalb des Körpers entnommen und unter Laborbedingungen mit den Spermien des Mannes zusammengeführt. Die dabei entstehenden Embryonen werden in die Gebärmutter der Frau eingesetzt. Der einzige Unterschied zwischen IVF und Mikroinjektion liegt in der Art der Befruchtung. Bei der IVF werden Eizellen und Spermien zusammengebracht, wobei man erwartet, dass die Befruchtung von selbst erfolgt. Bei der Mikroinjektion wird unter dem Mikroskop jeweils ein einzelnes Spermium in eine Eizelle injiziert.
Die IVF (Reagenzglasbefruchtung) ist seit mehr als 30 Jahren ein in der Medizin angewandtes Behandlungsverfahren. Die erste gesunde Geburt nach IVF erfolgte im Jahr 1978. IVF bzw. der auch als „Reagenzglasbaby“ bezeichnete Begriff steht für die Befruchtung einer Eizelle durch ein Spermium, die im Labor zusammengeführt werden. IVF ist eine Abkürzung, gebildet aus den Anfangsbuchstaben der Wörter „In Vitro Fertilisation“; sie bedeutet „Befruchtung außerhalb des Körpers/im Reagenzglas“. Bei der Reagenzglasbefruchtung und der Mikroinjektion wird die Befruchtung, die normalerweise im Körper der Frau stattfindet, unter Laborbedingungen durchgeführt. Die Eizellen der Frau werden außerhalb des Körpers entnommen und unter Laborbedingungen mit den Spermien des Mannes zusammengeführt. Die dabei entstehenden Embryonen werden in die Gebärmutter der Frau eingesetzt. Der einzige Unterschied zwischen IVF und Mikroinjektion liegt in der Art der Befruchtung. Bei der IVF werden Eizellen und Spermien zusammengebracht, wobei man erwartet, dass die Befruchtung von selbst erfolgt. Bei der Mikroinjektion wird unter dem Mikroskop jeweils ein einzelnes Spermium in eine Eizelle injiziert.
Jedes Paar, das sich mit dem Wunsch nach einem Kind an unser Zentrum wendet, wird ausführlich untersucht. Nach geeigneten Untersuchungen wird die Diagnose gestellt und das passende Behandlungsverfahren festgelegt. Diese Behandlungsverfahren werden im Folgenden beschrieben.
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Web- und medizinischer RedaktionsbeiratVon einem Facharzt geprüft
Doz. Dr. S. Hilmi AksoyInterventionelle RadiologiePrüfdatum: 02. November 2026Kontakt
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