In der Brustgesundheit und -krebs können wir oft viele falsche Informationen, die wir aus dem Internet oder von anderen hören, für richtig halten. Die allgemein als richtig angesehenen Falschaussagen können uns insbesondere in Bezug auf die lebenswichtige Brustgesundheit in die Irre führen. Aus diesem Grund informiert das Hisar Hospital Breast Health Center über Brustkrebs.
Falsch: Wenn kein Knoten vorhanden ist, gibt es keinen Krebs.
Richtig: Krebs kann auch ohne fühlbaren Knoten vorhanden sein. Daher spielt die Mammographie eine sehr wichtige Rolle bei der frühzeitigen Erkennung von Krebs.
Falsch: Wenn in der Familie kein Brustkrebs vorkommt, besteht auch kein Krebsrisiko.
Richtig: 80 % der Frauen mit Brustkrebs haben in ihrer Familie keinen Brustkrebs. Das bedeutet, dass das Frausein allein ein Risiko für Brustkrebs darstellt.
Falsch: Brustkrebs tritt nicht bei jungen Frauen auf.
Richtig: Obwohl Brustkrebs häufiger bei Frauen über 50 Jahren auftritt, kann er auch bei jüngeren Frauen auftreten.
Falsch: Männer bekommen keinen Brustkrebs.
Richtig: Obwohl das Verhältnis niedrig ist, gibt es auch bei Männern Brustkrebs, etwa 1 Fall bei 100 Frauen.
Falsch: Mammographie ist ein sehr schmerzhafter Eingriff und kann der Brust schaden.
Richtig: Während der Mammographie kann es aufgrund des Drucks auf die Brust zu Unannehmlichkeiten kommen. Dieser Eingriff schädigt jedoch die Brust nicht und verursacht in der Regel keine Schmerzen und dauert sehr kurz. Mammographien werden bereits nach der Menstruation durchgeführt, wenn die Brust weniger empfindlich ist.
Falsch: Um festzustellen, ob ein Knoten in der Brust Krebs ist, muss eine Operation unter Vollnarkose durchgeführt werden.
Richtig: Die meisten Brustkrebserkrankungen können ohne chirurgischen Eingriff unter lokaler Anästhesie durch eine Nadelbiopsie diagnostiziert werden. Zuerst wird eine Nadelbiopsie durchgeführt.
Falsch: Geburten und Stillen schützen vor Brustkrebs.
Richtig: Geburten und Stillen schützen nicht vor Brustkrebs, sondern reduzieren lediglich das Risiko, daran zu erkranken.
Falsch: Jeder Knoten in der Brust ist Krebs.
Richtig: Nicht jeder Knoten in der Brust ist Krebs; es gibt auch gutartige Tumore in der Brust. Wenn ein Knoten in der Brust festgestellt wird, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Falsch: Personen, die sich einer Brustkrebsbehandlung unterziehen, sollten nicht schwanger werden.
Richtig: Frauen, die ihre Brustkrebsbehandlung abgeschlossen haben und bei denen kein Rückfallrisiko besteht, können schwanger werden.
Falsch: Ich kontrolliere meine Brust und finde keinen Knoten. Daher ist ein Arztbesuch nicht notwendig.
Richtig: Einige Knoten können bei einer Selbstuntersuchung nicht ertastet werden. Daher sollten Sie Ihre regelmäßigen Kontrollen entsprechend Ihrem Alter durchführen lassen.
Falsch: Ich hatte Ausfluss aus meiner Brust, das könnte Krebs sein.
Richtig: Wenn der Ausfluss aus der Brust blutig ist, ist dies verdächtig und sollte unbedingt untersucht werden.
Falsch: Mammographie verursacht Krebs.
Richtig: Die Strahlung, die bei einer Mammographie verwendet wird, ist sehr gering, daher besteht kein Risiko, Krebs zu verursachen.
Falsch: Es ist riskant, in jungen Jahren eine Mammographie durchführen zu lassen.
Richtig: Es gibt keine Risiken bei der Durchführung einer Mammographie. Bei Frauen unter 35 Jahren ist das Brustgewebe jedoch dichter, sodass möglicherweise keine ausreichenden Bilder aufgenommen werden können.
Falsch: Eine Biopsie führt dazu, dass der Knoten in der Brust krebsartig wird.
Richtig: Der Biopsieprozess ist der zuverlässigste Weg, um festzustellen, ob der Knoten krebsartig ist. Die Biopsie verändert die Beschaffenheit des Knotens nicht.
Falsch: Bei Brustkrebsoperationen wird die gesamte Brust entfernt.
Richtig: Die Art der Operation wird je nach Stadium der Krankheit, Art des Krebses und Eigenschaften des Patienten bestimmt. Heutzutage werden so weit wie möglich brusterhaltende Operationen bevorzugt.
Falsch: Wenn bei Brustkrebsoperationen die gesamte Brust entfernt wird, tritt der Krebs nicht wieder auf.
Richtig: Wenn Brustkrebs frühzeitig erkannt wird, ist die Rückfallquote sehr niedrig. Es besteht immer die Möglichkeit, dass die Krebserkrankung zurückkehrt oder an anderer Stelle auftritt.
Falsch: Stress verursacht Krebs.
Richtig: Stress ist ein wichtiger Faktor bei Krebs. Aber allein verursacht er keinen Krebs.
